Geopolitik, Erwin Hameseder, Europa Wirtschaft, Rüstungsindustrie, Verteidigungsindustrie, Österreich, Neutralität Öster
Shownotes
Warum beschäftigen sich große Industriekonzerne wie Volkswagen plötzlich mit der Verteidigungsindustrie? Und was bedeutet die neue geopolitische Lage für Europas Wirtschaft, seine Wettbewerbsfähigkeit und Österreichs Sicherheit? Generalmajor Erwin Hameseder, Milizoffizier und Vorsitzender der Wehrdienstkommission, spricht mit Hannelore Veit über die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Folgen der aktuellen geopolitischen Krisen. Europa habe sich über Jahrzehnte auf Frieden, funktionierende globale Lieferketten und die USA als Sicherheitsgaranten verlassen. Diese Gewissheiten geraten zunehmend ins Wanken. Steigende Energiepreise, unterbrochene Handelswege und internationale Konflikte wirken sich längst unmittelbar auf Unternehmen, Landwirtschaft und Konsument:innen aus. Hameseder fordert deshalb mehr wirtschaftliche und sicherheitspolitische Resilienz. Europa müsse unabhängiger werden, stärker in Innovation investieren und seine industrielle Basis sichern. Gleichzeitig kritisiert er die starke Regulierung innerhalb der Europäischen Union, die Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit erschwere. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Hameseder sieht darin nicht nur eine Voraussetzung für Europas Verteidigungsfähigkeit, sondern auch eine wirtschaftliche Chance: neue Technologien, hochwertige Arbeitsplätze und zusätzliche Wertschöpfung könnten verstärkt in Europa und Österreich entstehen. Auch Österreichs Neutralität müsse angesichts der veränderten Sicherheitslage neu interpretiert werden. Gleichzeitig diskutiert Hameseder das neue Wehrdienstmodell „6 plus 3“, die Zukunft des österreichischen Bundesheeres sowie internationale Modelle einer möglichen Wehrpflicht für Frauen. Ein weiterer Blick richtet sich auf die Verletzlichkeit der Weltwirtschaft: Die Straße von Hormus, der Suezkanal oder die Straße von Malakka zeigen, wie abhängig Europa von wenigen zentralen Handelswegen geworden ist. Auch Klimawandel, Landwirtschaft und Versorgungssicherheit stellen Österreich vor neue Herausforderungen. Im Mittelpunkt steht damit eine zentrale Frage: Wie kann Europa wirtschaftlich stark bleiben und gleichzeitig unabhängiger, sicherer und widerstandsfähiger werden?
In dieser Folge geht es unter anderem um • Europas wirtschaftliche Folgen geopolitischer Konflikte • Energiepreise, Inflation und globale Abhängigkeiten • Wettbewerbsfähigkeit und Überregulierung in der EU • Innovation, Start-ups und Europas Rückstand gegenüber den USA • den Umbau der europäischen Industrie • Investitionen in die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie • Österreichs Neutralität und ihre zukünftige Bedeutung • die Wehrpflicht „6 plus 3“ • eine mögliche Wehrpflicht für Frauen • globale Lieferketten und kritische Handelsrouten • Versorgungssicherheit und Landwirtschaft • wirtschaftliche und gesellschaftliche Resilienz
Kapitelmarken 00:00:00 – Warum Europas Industrie über Rüstung nachdenkt 00:01:25 – Geopolitische Krisen und ihre Folgen für Europa 00:02:10 – Energiepreise, Inflation und Österreichs Wirtschaft 00:05:05 – Wettbewerbsfähigkeit und Europas Überregulierung 00:08:50 – Innovation, Start-ups und Europas Rückstand 00:11:10 – Von Autos zu Rüstung: Europas Industrie im Wandel 00:15:25 – Österreichs Verteidigungsindustrie und Neutralität 00:19:30 – Wehrpflicht 6+3 und die Zukunft des Bundesheeres 00:24:55 – Globale Lieferketten und Versorgungssicherheit 00:31:25 – Polarisierung, Resilienz und Europas Zukunft
Gast Erwin Hameseder ist Jurist, Generalmajor der Miliz und Vorsitzender der Wehrdienstkommission. Nach einer langjährigen Karriere bei Raiffeisen war er bis Juni Generalanwalt und damit höchster Repräsentant der Raiffeisen-Organisation.
Host Hannelore Veit
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00:00:00: In letzter Konsequenz geht es darum, jungen Menschen die allfällig in einen militärischen Einsatz müssen eine höchstmögliche Überlebenschaus zu geben.
00:00:12: Machen wir den kurzen Abstecher nach Deutschland.
00:00:14: dort wird sehr viel in die Rüstungsindustrie investiert.
00:00:19: VW zum Beispiel denkt auch daran das zu machen.
00:00:21: ist das ein notwendiger Schritt?
00:00:23: Ich finde das sehr gut und es ist ein höchst notwendiger Schritt eine der Hauptaufgaben eines Staates, Sicherheit für seine Bevölkerung zu gewährleisten.
00:00:32: Und nur dort wo Sicherheit gewährleistet wird, ist auch die Wirtschaft in der Lage sich dynamisch zu entwickeln.
00:00:39: Der Ukraine Krieg zeigt uns dass wir auf der Hut sein müssen und wir müssen uns vorbereiten.
00:00:48: Heute geht es bei Lookout um Geopolitik und ganz spezifisch, um ihre Auswirkungen auf Europa und Länder wie Österreich und Deutschland.
00:00:57: Und zu Gast ist ein Mann der aus vielen verschiedenen Perspektiven dieses Thema beleuchten kann.
00:01:02: Er ist Jurist, Milizoffizier – genauer gesagt Generalmayor – Vorsitzender der Wehrdienstkommission und er hat eine lange Karriere bei Reifeisen hinter sich.
00:01:12: bis zum vergangenen Juni war er Generalanwalt also höchster Repräsentant von Reifeißen.
00:01:18: Herzlich willkommen, Erwin Harmeseder.
00:01:20: Vielen
00:01:20: Dank und freue mich über die Einladung.
00:01:22: Beginnen wir mit dem Big Picture – mit dem großen Ganzen, mit dem Überblick Krieg in der Ukraine-Krieg im Nahen Osten?
00:01:30: Ein amerikanischer Präsident der Gelinder gesagt erratisch agiert!
00:01:34: Wie trifft das all das Europa?
00:01:36: Wir haben es damit mit geopolitischen Multiplenkrisen zu tun die einerseits auf der militärischen Ebene und humanitären Ebene katastrophal sind, die aber unmittelbar auch direkte Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben.
00:01:54: Insbesondere natürlich auf Europa und damit auch auf Österreich.
00:01:58: Wir können uns diesen Auswirkung nicht
00:02:01: entziehen.".
00:02:01: Was sehen Sie denn als die stärkste Konsequenz für Europa oder das stärkeste Auswirkungs für Europa?
00:02:07: Und vor allem für
00:02:08: Österreich?".
00:02:09: Ja, offensichtlich noch immer das was man dann so als Energiekrise bei uns spürbar hat.
00:02:17: Gerade durch den Angriff Amerikas und Israels auf den Iran ist die Straße von Hormuz in dem Mittelpunkt gestellt worden.
00:02:27: Dadurch ist es nicht möglich, die Öllogistik so aufrecht zu erhalten wie wir bis dato immer gewohnt waren.
00:02:35: Das treibt den Ölpreis das treibt Gaspreis Und die Auswirkungen spüren bei uns die Industrie aber natürlich auch die einzelnen Haushalte
00:02:46: Alle Länder Europas, Österreich, Deutschland.
00:02:49: Ich glaube es ist keines nicht betroffen davon.
00:02:52: Wie wirkt sich das ganz spezifisch für Österreich aus?
00:02:54: Für unsere Unternehmen?
00:02:56: Ja, für unsere Unternehmungen?
00:02:57: es geht darum sich die Energie frühzeitig zu sichern.
00:03:02: Das wird oftmals mit Sicherungsgeschäften gemacht.
00:03:05: das kostet natürlich Geld und daher wirkt sich das in den einzigen Branchen auch über Preisehöhungen aus.
00:03:12: In letzter Konsequenz – und ich betone das noch einmal – landen all diese Auswirkungen bei den Konsumentinnen und Konsumenten.
00:03:21: Das treibt die Inflation an die Europäische Zentralbank über weitere Zinsschritte nach oben nachdenkt.
00:03:31: Ich erwarte, dass am zehnten September in der Sitzung der Europäischen Zentralbanken ein weiterer Zinschritt über wahrscheinlich twenty-fünf Basispunkte eintreten
00:03:42: wird.".
00:03:43: Wie sehr ist denn die Finanzwelt da im Umbruch gerade?
00:03:47: Die Finanzwelt insgesamt ist auf das eingestellt.
00:03:51: Da gibt es eine Vielzahl von Risikobeurteilungen, das gehört heute zum Kerngeschäft dazu gerade in den Banken und das verlangt auch der Regulator, also die Europäische Zentralbank dass man sich mit all diesen Auswirkungen insbesondere auch auf der geopolitischen Ebene intensiv beschäftigt.
00:04:10: und wenn sie so wollen, das ist jetzt schon eingepreist.
00:04:13: Also ich erwarte da nicht irgendwelche große Probleme ad hoc an den Börsen- und im Finanzmarkt.
00:04:21: aber doch es sind einzelne Faktoren Mosaiksteine die wieder in eine höhere Inflationsrate einzahlt.
00:04:29: und die österreichische Bundesregierung der Bundeskanzler hat klar gesagt wir wollen zurück auf zwei Prozent Inflation.
00:04:36: Wir sind, Gott sei Dank noch nicht so schlimm unterwegs wie noch vor einiger Zeit.
00:04:41: Wären heuer wahrscheinlich irgendwo zwei sechs bis zwei acht Prozent an Inflation landen.
00:04:47: aber das ist deutlich über unserem Ziel und es ist auch deutlich über dem Ziel dass die europäische Zentralbank für die EU-Länder anstrebt.
00:04:56: Und das ist genau das was wir alle, wir Konsumenten alles spüren?
00:04:59: Selbstverständlich!
00:05:02: Die Industrielandschaft ist ja auch in Bewegung im Moment.
00:05:07: Ist da die Richtung schon vorgegeben?
00:05:09: Wie verändert sie sich denn gerade?
00:05:12: Naja, wir müssen das ja aufpassen und Europa ist da immer in Gefahr einer Regulatorik die überschießend ist.
00:05:20: Ich formuliere das doch etwas vorsichtig.
00:05:23: Mir schon klar, wir brauchen einerseits eine Regulaturik, das gilt auch für das Bankenwesen.
00:05:29: Das hat die große Bankenkrise im Jahr two-tausend acht gegeben.
00:05:32: daraus hat man gelernt.
00:05:34: Banken sind der Blutkreislauf der Wirtschaft wie in Europa Markt, wo sich die Banken für die Industrie eine ganz wesentliche entscheidende Rolle spielen.
00:05:47: Banken haben den Job, die Konsumentinnen und Konsumenten zu begleiten, insbesondere aber unsere Industriebetriebe zu finanzieren damit sie auch investieren können.
00:05:58: Und in letzter Konsequenz ist das natürlich klar dass jeder Basispunkt der Höhe an Zinsen anfällt Gerade in dieser Zeit, wo auch die Weltwirtschaft aber auch die Wirtschaft in Österreich blicken wir nach Deutschland.
00:06:15: Wirtschaftswachstum wahrscheinlich um ein Prozent.
00:06:18: In Österreich hoffen wir dass wir irgendwo null Komma acht Prozent Wirtschaftswachsen haben werden.
00:06:24: auf dem Weg sind wir gerade Aber das ist natürlich deutlich weniger wie noch zum Beispiel vor Corona Zeiten oder unmittelbar nach der Coronazeit, wo es einen richtigen Bund gegeben hat.
00:06:35: Und da müssen wir sie aufpassen, dass uns Wirtschaftsbetriebe gerade aus Österreich nicht abwandern.
00:06:42: Das ist ein Punkt den müssen wir sehr genau im Auge haben.
00:06:46: Sie
00:06:46: haben auch von Regulierung gesprochen.
00:06:48: über Regulierungen vielleicht in Europa hat Europa begriffen dass wir wirklich die Regulierungsweltmeister sind?
00:06:57: Europa ist und bleibt der Regulierungsweltmeist.
00:07:00: Und das gilt in Wahrheit für alle Branchen, ganz besonders für die Finanzbranche.
00:07:06: Vielleicht ändert sich das?
00:07:08: Wir spüren noch keine Änderung.
00:07:10: Es gibt diese Omnibus-Projekte, wir spülen noch nichts von diesen Erleichterungen die da kommen sollen und ich höre auch von unseren Kunden aus der Wirtschaft, aus der Industrie dass da auch noch nichts angekommen ist Und um das geht es!
00:07:27: Wir müssen viel schneller werden.
00:07:29: Europa muss hier wesentlich zulegen, muss einen Turbo einschalten noch einmal.
00:07:36: Es sind schon einige Betriebe abgewandert, vielleicht nicht mit dem ganzen Unternehmen aber doch Produktionsstätten werden verlagert.
00:07:46: Österreich ist auch ein Tourismus und Industrieland und da ist die Politik gefordert und da sehe ich die Ergebnisse noch nicht, ich habe Sachen noch nicht wirklich aus den Sommergesprächen jetzt herausgehört.
00:07:59: Es ist ein großes Problem, aber offensichtlich noch nicht wirklich angekommen.
00:08:03: Zumindest dort noch nicht so weit wie es ankommen sollte.
00:08:06: Bewusstsein ist geschaffen worden und es gibt auch viele Institutionen bis hin zu den einzelnen Betriebe und die Wirtschaftskammer, Industriellenfeinigungen ... Spielen ja da alle sehr eng zusammen, um bei den politischen Verantwortungsdrägern hier klar die Botschaft abzusetzen.
00:08:23: Hier müssen wir handeln und zumindest jene Dinge, die wir national im Griff haben und regeln können – weil in aller Regel basiert es ja in Österreich noch immer so dass die Regulatorik, die es aus der EU gibt dann in Österreich in gewissen Punkten dann nachher mal vergoldet wird und verschärft wird.
00:08:42: Das Saal und kann in Zukunft nicht mehr sein, das gefährdet wirklich die Arbeitsplätze.
00:08:47: Wie schaut es denn mit Innovationen in Europa aus?
00:08:51: Sollte da mehr da sein sind wir innovativ genug.
00:08:56: In Teilbereichen sicherlich, aber es ist nach wie vor so dass die wirklich großen Innovationen in den USA stattfinden.
00:09:06: Und dann zu uns nach Europa im Wassen sind das Wortes importiert werden und das kostet Geld.
00:09:12: Hier ist auch die EU aufgerufen.
00:09:14: selbst auch auf der nationalen Ebene wird das immer wieder politisch diskutiert.
00:09:21: Das hängt aber auch damit zusammen, dass noch immer nicht eine gute Basis für Startups geschaffen wurde in Europa und insbesondere nicht auch in Österreich.
00:09:30: Da ist wirklich Handlungsbedarf am Kapitalmarkt.
00:09:33: Für Banken ist es sehr schwierig, Startups überhaupt finanzieren zu können aus Risikogründen weil uns hier die Regulatorik sehr stark einschränkt Und daher muss man auch über andere Modelle nachdenken, die uns ja die Amerikaner durchaus auch vorzeigen.
00:09:48: Also wir brauchen nicht immer alles neu erfinden Wir dürfen auch kopieren und zwar wollen wir es machen dann sehr schnell kopieren um dann von dort einen Schritt schneller unterwegs zu sein.
00:09:59: Gilt doch da, wir reden sehr viel über Startups-Übergründungen.
00:10:02: Aber es fehlt dann tatsächlich im Umsetzen?
00:10:06: Genau so ist es ja!
00:10:07: Also auf der Ebene der Umsetzung und in aller Regel geht das da wirklich nicht um die Ideen.
00:10:14: Die sind da und es gibt viele junge Menschen, die wirklich großartiges von der Universität weg schon machen.
00:10:21: Wir haben selbst zu einem Fonds bei Reifeisen wo wir das unterstützen.
00:10:25: Das hat sehr eng mit IT zu tun, Cyber-Sicherheit in diesen Bereichen ein ganz wichtiges Thema um auch noch resilienter zu werden.
00:10:37: Das können wir selbst machen, aber es ist alles sehr stark begrenzt.
00:10:42: Und darum ist hier wirklich der Staat gefordert, die EU-Geforderer Rahmenbedingungen zu schaffen, dass das möglich ist und dass hier wirklich eine Zündung stattfindet ein Turbo eingeschaltet wird.
00:10:55: Das kommt der Industrie zugute, das kommt der Wirtschaft zugut.
00:10:59: Es werden neue hochwertige Arbeitsplätze geschaffen und in letzter Konsequenz entstehen daraus Steumittel, die wir dringend brauchen.
00:11:06: Machen wir einen kurzen Abstecher nach Deutschland, dort wird sehr viel in die Rüstungsindustrie investiert.
00:11:13: VW zum Beispiel denkt auch daran das zu machen.
00:11:16: ist es ein notwendiger Schritt?
00:11:18: Ich finde das ja gut und es ist ein höchst notwendiges Schritt und VW ist ein großer Konzern und bereitet sich genau auf diesen Schritt vor.
00:11:27: ich denke auch da wird es sehr rasch zu entsprechenden Produkten kommen.
00:11:33: Es ist leider so, dass Europa und wir auch in Österreich sehr stark von der Friedensdividende gelebt haben.
00:11:40: Natürlich ich bin Soldat seit vielen, vielen Jahrzehnten und auch ein Soldat wünscht sich Frieden.
00:11:47: Er wird vorbereitet auf Einsätze wo er hofft das die nicht eintreten.
00:11:52: aber wenn sie eintreiten dann muss man bestens ausgebildet sein.
00:11:56: Ist durchaus ein anderes Thema Und dasselbe gilt aber für die Ausrüstung die man braucht um resilenter zu werden als Staat und um sagst bewusst verteidigungsfähig zu werden, denn eine der Hauptaufgaben eines Staates ist Sicherheit für seine Bevölkerung zu gewährleisten.
00:12:16: Und nur dort wo Sicherheit gewährleistet wird, ist auch die Wirtschaft in der Lage sich dynamisch zu entwickeln.
00:12:23: Das ist ein Zahnrad das ineinander greift und dazu gehören eben entsprechende Investitionen in die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.
00:12:34: Und wir können heute nicht vom Aufrüsten reden, mich stört das immer weil medial immer wieder vom Aufrüsten die Rede ist.
00:12:39: Nein!
00:12:40: Wir reden von Nachrüsten dass über viele Jahre in der Hoffnung, dass eben zumindest in Europa da auch oft Frieden ist, dass keine Investitionen stark gefunden haben.
00:12:50: Leider, doch kleine Krieg zeigt uns, dass wir auf der Hut sein müssen und wir müssen uns vorbereiten.
00:12:57: Haben wir uns zu viel auf die USA als Schutzmacht, als Sicherheitsgarantor für eure Oberverlassen?
00:13:03: Absolut.
00:13:04: Und man sieht da ist ein einzelner Mensch, ein neuer Präsident hier eine völlige Wendung herbeigeführt hat wo sich Europa eben nicht mehr verlassen kann, zum Großteil zumindest konventionell sich nicht mehr darauf verlassen können.
00:13:17: Das zweite Thema in dem Bereich ist natürlich der Atomare-Schutzschirm, der ja auch diskutiert wird.
00:13:24: Der französische Präsident hat da schon einige Ideen eingebracht.
00:13:29: Natürlich gilt auch hierhin, weil die Hoffnung möge niemals so eine Waffe zum Einsatz kommen aber wie man sieht früher zu gehen, der Hugo Portesch hatte ein Buch geschrieben Friede durch Abschreckung.
00:13:40: Friede durch Angst!
00:13:42: In Wahrheit ist das heute auch noch ein Motto, dass gilt weil jene Atomwächte die großen Atommächte jeweils Sorge haben müssen wenn sie diesen Schritt setzen, dass Sie also einen Gegenschlag erhalten und das kann niemand wollen.
00:13:58: Und daher geht es heute darum, der kleine Krieg zeigt uns leidert wirklich diese dramatische Notwendigkeit dass wir in völlig neue Technologien dort investieren müssen und da braucht man auch natürlich sehr große Konzerne wie VW, die da einsteigen.
00:14:15: Weil es macht natürlich nicht viel Unterschied in der Mobilität ob ich einen Fahrzeug mache das für den Privatverkehr auf der Straße unterwegs ist oder ob ich diese Technologin in zum Beispiel gebannte Räderfahrzeuge oder gebanzte LKWs investiere und implementiere.
00:14:36: Und das ist jetzt sehr wichtig, ich sehe für Österreich und ich leite in der industriellen Vereinigung eine Taskforce für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, wo es darum geht zu schauen dass Beschaffungen, die wir für das österreichische Bundesjahr brauchen, das möglichst viel davon bei den österreichischen Betrieben in Auftrag gegeben wird wo Arbeitsplätze neu geschaffen werden.
00:14:58: Das sind sehr hochwertige Arbeitsplätzen, das sind sehr technologieorientierte Arbeitsplätzchen.
00:15:04: und ich bitte uns noch einmal diese Wertschöpfung bringt auch Steuereinnahmen und ich sehe nicht ein dass unsere Steuern die eingenommen wären vom Staat allfällig in andere Länder oder in Länder außerhalb Europas fließen.
00:15:20: wir haben selbst diese Möglichkeiten.
00:15:22: Wie groß ist denn da die Umstellung für die österreichischen Betriebe?
00:15:25: Naja, es gibt eine durchaus ansehliche Anzahl.
00:15:30: Also in österreichischen Betrieben die sich in diesen Bereichen jetzt ein Verteidigungsindustrie arbeiten sind ungefähr... Entschuldigung!
00:15:38: ...von vierzigtausend Mitarbeiter.
00:15:41: das ist etwas.
00:15:43: Das sind Hochtechnologiebetriebe die sich auch im digitalen Bereich stark bewegen.
00:15:48: aber es gibt hier auf der gesetzlichen Ebene schranken, die es den Betrieben sehr schwer machen.
00:15:58: Intensiv zu investieren weil investieren bedeutet auch exportieren zu dürfen.
00:16:03: und da kommt das Thema Neutralität ins Spiel wo ich und ein ganzes Team dafür intensiv arbeiten dem Gesetzgeber Vorschläge zu unterbreiten wie man heute Das Thema Neutralität, ich weiß das ist in der Bevölkerung drinnen.
00:16:20: Ich halte auch sehr viel persönlich von der Neutralitet.
00:16:23: aber man muss die Neutralät heute etwas neu interpretieren und muss halt die Rahmenbedingungen entsprechend anpassen.
00:16:29: es kann ja nicht sein dass ein neutraler Staat nicht dem erlaubt ist dass hier Verteidigungsprodukte Waffen erzeugt werden.
00:16:42: Das kann nicht sein und vieles davon sind dann sogenannte Tour-Leus-Produkte.
00:16:46: D.h.,
00:16:46: Sie werden im Zivilen, da finden sie in Waschmaschinen, finden sie Chips drinnen und desselben Chips finden sie vielleicht auch in militärischer Optik.
00:16:57: Wäre es nicht an der Zeit wirklich eine Diskussion über Neutralität in Österreich zu führen?
00:17:03: Es traut sich ja offensichtlich niemand wirklich daraus ein Thema zu machen.
00:17:06: Wenn es aufpoppt, ist das sehr schnell wieder weg?
00:17:08: Ja, weil es auch – das hängt glaube ich schon sehr eng damit zusammen – dass in der Bevölkerung in der Österreichischen eine sehr starke Mehrheit für die Befürwartung und die Beibehaltung der Neutralität gibt.
00:17:22: Und da verstehe ich die Politik, die sagt, da streife ich nicht an, denn die nächste Wahl kommt ganz bestimmt!
00:17:30: Das verstehe ich, aber trotzdem – ich bin da noch einmal – Neutralität in die heutige Zeit neu zu interpretieren.
00:17:38: Es war vor vielen Jahren völlig unmöglich, dass der Söderische Bundesjahr Panzer abwehrlenkwaffen hatte und ein Bundesminister dann gesagt, wir brauchen das!
00:17:49: Wir müssen das machen hat es gemacht, wo immer der Blick mit Sorgen nach Russland und das wurde akzeptiert.
00:17:59: Man muss das anschauen, man muss hier auch die entsprechenden Gespräche führen.
00:18:04: Aber im Vordergrund steht die Souveränität eine Stadt des in dem Fall der Republik Österreich und ich bitte uns noch einmal da muss man den mutigen Schritt einmal setzen und sagen ja wir verheimlichen nicht.
00:18:18: wir brauchen Industrie die sich mit Sicherheit und Verteidigungsprodukten intensiv beschäftigt Und die haben auch die Möglichkeit, dann entsprechende Exporte durchzuführen.
00:18:30: Und ein Punkt und auch da ist die Wirtschaftskammer-und Industriellenvereinigung sehr stark mit involvieren unterstützt.
00:18:37: Wir müssen im Paragraf der einer zwanzig Strafgesetzbuch ändern, weil nur dann wenn der geändert wird, haben Banken die Möglichkeit solche Industriele auch entsprechend zu finanzieren.
00:18:49: Und ohne Finanzierung funktioniert es wieder nicht.
00:18:51: Sehen Sie da ... einen Erfolg in naher Zukunft?
00:18:56: Also wir versuchen durchaus einen Druck aufzubauen.
00:19:00: Darum gibt es diese Taskforce und darum sind wie immer wieder auch bemüht, das regelmäßig in den Medien zu bringen Weil ohne dem geht es auch nicht, in der Bevölkerung gibt's dafür schon wirklich ein großes Verständnis.
00:19:14: Trotz Neutralität gibt das ein großes verständnis weil wir hier eben eine Möglichkeit haben eine Wachstumsbranche hochzuziehen die es jetzt schon gibt und die man damit auch massiv unterstützen kann.
00:19:29: Sie sind auch Vorsitzender der Wehrdienstkommission.
00:19:31: seit Juli gibt es ein neues Modell, sechs plus drei also insgesamt Neun Monate.
00:19:38: wird Österreich so wehrfähiger?
00:19:41: Ja, es ist nicht das Modell, dass meine Kommission idealerweise vorgeschlagen hat.
00:19:47: Idealerweise haben wir vorgeschlagt noch intensivsten Analysen, acht plus zwei und eine Verlängerung des Wehrsatzdienstes frykstümlich des Zivildienst auf zwölf Monate.
00:20:01: Es ist eine adäquate Verlängerung.
00:20:05: Ich habe ursprünglich das, muss ich wirklich sagen auch falsch eingeschätzt, immer gedacht ja eine Expertenkommission die wirklich völlig frei arbeiten konnte.
00:20:15: Also ich hatte als Vorsitzender keinerlei Vorgaben und daher haben uns in Europa umgesehen wir haben viele Modelle analysiert bis hin natürlich auch zum Thema Werbpflicht für Frauen.
00:20:28: Deine Markt gibt seine Ministerpräsidentin, die hat zuletzt die Wertpflicht für Frauen eingeführt um nur ein Beispiel zu sagen.
00:20:34: also all diese Themen sind ja da und werden in Europa diskutiert.
00:20:39: Und dass man dann noch Über sechs Monate braucht auf der Regierung, um zu einem Lösungsansatz zu kommen.
00:20:50: Das hat mich nicht positiv überrascht sondern sehr negativ überrasacht.
00:20:55: ich bin aber dem Herrn Bundeskanzler froh, dass er gesagt hat vor dem Sommer Vor der Sommerpause des Parlaments wird hier eine Entscherung getroffen.
00:21:03: Ich durfte dabei sein, in der Schwarzenbergkaserne hat der Ministerag getagt und dort ist das ein oder andere noch dann verändert worden um die Antworten jetzt endgültig abzuschließen.
00:21:15: Das ist ein großer Fortschritt für das österreichische Bundesheer und für die Sicherheit der Republik Österreich.
00:21:23: Es ist ein Monat weniger Ja Aber wir erhalten uns eine Flexibilität, weil wir den Jugendlichen anbieten können.
00:21:32: sechs Monate und dann hat er eben drei Monate Übungszeit, aber es wird so eine große Flexibilität sein dass wenn sich Jugendliche entschließen sagen ich will an Studieren gehen.
00:21:40: Ich habe jetzt Zeit Dann können die gleich zum Beispiel auch acht Monate dienen.
00:21:47: Und durch ein entsprechende weitere Maßnahmen in dem auch und das ist zumutbar Die Dienstzeit die Wochendienstzeit etwas ausweitet können wir unsere militärischen Ziele auch erreichen.
00:22:01: Und in letzter Konsequenz geht es darum, jungen Menschen die allfällig in einen militärischem Einsatz müssen eine höchstmögliche Überlebenschaus zu geben.
00:22:11: Das ist eine politische Entscheidung und das habe ich auch immer wieder gesagt.
00:22:15: dem Herrn Bundeskanzler – ich war auch sehr dankbar, ich konnte auch dem Herr Bundespräsident die Ergebnisse der Währlingskommission vortragen.
00:22:23: Erster Oberbefehlenshalber!
00:22:25: Und die Frau Bundesministerin hat das sowieso begrüßt.
00:22:28: Aber man muss so viel Demokrat sein, überhaupt keine Frage!
00:22:34: Die Regierung hat sich dann auf sechs plus drei geeinigt beim Wehrsatzdienst neun Monate plus zwei Monate freiwillig.
00:22:43: aber für mich ist es wichtig und das haben wir noch geschafft sollte in einem Jahr eine deutliche Unterschreitung der jenigen jungen Leute sein, die sich für den Wehrdienst unmittelbar entscheiden.
00:22:57: Dann tritt automatisch die Verlängerung des Wehrsatzdienstes auf elf Monate ein.
00:23:02: Also man kann damit leben.
00:23:04: es ist nicht die Ideallösung aber demokratisch betrachtet kann man damit mit einer Vielzahl von zusätzlichen Maßnahmen gut umgehen.
00:23:16: Die ganz großen Schritte sind in Österreich schwerzusetzen, oder?
00:23:20: Ja man sieht das bei verschiedenen Themenpensionen etc.
00:23:24: Das ist sehr schwer und ein Zehrprozess.
00:23:27: Ich sage immer wenn die Wirtschaft auch so arbeiten würde dann würde es der Republik nicht mehr so gut gehen.
00:23:33: also da sind wir schon eine andere Dynamik gewohnt.
00:23:39: wie in der Wirtschaft müssen auch viel schneller reagieren auf politische Entscheidungen die uns oftmals auch nicht gefallen.
00:23:46: Jetzt wissen wir schon, wir leben in einem ganz tollen Land wo die Sicherheit gegeben ist.
00:23:50: Wir sind eines der sichersten Länder.
00:23:52: all das okay aber gewisse Rahmenbedingungen, Regulatoren habe ich schon angesprochen, sind eben schon so.
00:24:00: oder wann dann wieder mal eine Bankensteuer aus welchen Gründen zusätzlich erhöht wird obwohl man in den Raum gestellt hat?
00:24:07: also sie wird also wieder zurückgenommen.
00:24:10: Das sind dann schon Dinge, die sind schmerzlich.
00:24:13: Aber wir müssen damit umgehen.
00:24:14: und dieses Umgehen mit Problemen, um resilienter zu werden – das glaube ich muss man und kann auch von den politischen Verantwortungsträgern verlangen.
00:24:24: Den Resilienz herzustellen ist aus meiner Sicht eine Haltung.
00:24:28: Und diese Haltung sehe ich noch nicht überall.
00:24:31: Noch Arbeit vor uns?
00:24:32: Ah, da ist große Arbeit noch!
00:24:34: Ja aber ich hoffe nochmal dass hier eine zusätzliche Dynamik eintritt und ich bin da aber sehr zuversichtlich, weil man muss immer schauen ist das Glas halb voll oder halb leer.
00:24:48: Ich bin immer für halb Voll und von dort entwickeln wir uns
00:24:50: weiter.".
00:24:53: dass wirklich die ganze Welt betrifft, zurückkommen Versorgungssicherheit.
00:24:57: Die Straße von Hormus, wir wissen es verhindert sehr viel Transport, vieles das wir einfach gewohnt sind zu haben kommt nicht mehr.
00:25:05: Das betriffe auch Düngemittel.
00:25:07: da läuft ein Drittel der Düngemittelversorgung über diese Straße vom Hormuz.
00:25:11: wie sehr trifft das denn die Landwirtschaft in Österreich?
00:25:14: Das trifft uns ganz massiv, noch nicht teuer.
00:25:18: Aber mit Sicherheit mit dem nächsten Jahr und als Endresultat kann man natürlich immer alles kaufen.
00:25:25: die Frage ist zu welchen Preisen?
00:25:27: Und in letzter Konsequenz verteuert das natürlich die Urproduktion beim Landwirt Und in letzter Konsequenz geht das wieder bis zum Konsumenten.
00:25:38: Wir sind immer wieder in einem Kreislauf drinnen, der erst dann unterbrochen wird wenn hoffentlich ein Zustand eintritt wie wir gewohnt werden dass die Straße von Hormuz befahrbar ist.
00:25:50: jetzt ist die Straße vom Hormus im Mittelpunkt habe.
00:25:53: ich sage Ihnen hoffentlich kommt es nicht dazu dass Kin und Taiwan dort der Konflikt ausbricht.
00:25:58: Dann haben wir die Straße von dreißig Prozent des Welthandels durch.
00:26:04: Und wir haben noch nicht gesprochen über den Suezknall, da reicht wenn ein Schiff steckt.
00:26:09: Panamarknall!
00:26:10: Das sind Sonarleure die wir alle gewohnt sind in der Globalisierung dass das funktioniert ohne Probleme funktioniert und es ist uns zweifelhaft so... Die Globalisierung hat viel Wohlstand gebracht insbesondere in Europa und Österreich.
00:26:28: Aber heute wissen wir, die Globalisierung hat uns in Abhängigkeiten hinein manivriert, die wir leider oftmals nicht gesehen haben.
00:26:35: Und das sehen wir jetzt schmerzlich und das kostet uns viel Geld!
00:26:39: Wir sprechen jetzt auch nach einem extrem heißen, extrem trockenen Sommer.
00:26:44: wenn es dann geregnet hat, dann kommt viel auf einmal, dann kommen gleich Überschwemmungen dazu.
00:26:50: wird sich die Landwirtschaft auf neue Verhältnisse, auf diese neuen Verhältnisse einstellen müssen?
00:26:55: Absolut.
00:26:56: Das ist ja auch schon im Gang aber natürlich in vielen Bereichen hat man die Lösung noch nicht.
00:27:01: das geht ja.
00:27:02: wenn ich jetzt unser Beispiel hernehme die Zuckerverarbeitung, die Zuckerindustrie wo es darum geht durch diese Trockenheit treten vermehrt Schädlinge auf Weil wenn es viel regnet, dieser Rübenbrüssel so heißt dieses kleine Tierchen der unglaubliche Schäden anrichtet.
00:27:24: Wenn es regnet dann gibt's den nicht.
00:27:27: Wir müssen aber damit rechnen aufgrund des Klimawandels und ich halte alle wirklich für verrückt im wahrsten Sinne des Wortes die sagen Es gibt keinen Klimawandel.
00:27:37: Leider denn gibt das tatsächlich.
00:27:40: Und es geht hier um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln und das spreche ich noch gar nicht für irgendwelche Luxusartikeln, denn man kann schon verzichten wenn gewisse Dinge die man sich wünscht nicht unmittelbar da sind.
00:27:54: Ist
00:27:54: die Versorgung gesichert bei uns?
00:27:56: Aber
00:27:56: die Versorgen ist gesicherd Gott sei Dank.
00:27:58: unsere Landwirtschaft ist auch sehr modern und gut aufgestellt.
00:28:01: Da wird auch viel sehr viel geforscht.
00:28:05: Wir auch von der Industrie hier sind da massiv unterstützend durch unsere Labore, wo es einem auch ein neues Saatgut geht.
00:28:14: Wo man sich in der Welt umsieht und was ja auch eines wichtig ist, das geht ja um biologische.
00:28:21: Produkte und Nahrungsmittel.
00:28:23: Dort wollen wir ja bleiben, man kann natürlich viel kaufen aber dann kehren wir wieder zurück zu einem Status den wir so nicht wollen und den wir der Bevölkerung unseren Kindern nicht antun wollen.
00:28:34: das ist eine Kombination.
00:28:37: es geht natürlich auch.
00:28:37: ich bin froh dass also die Bundesregierung auch noch lange im Ringen hier eine Unterstützung gewährleistet hat.
00:28:44: Wir auch als Banken sind da gefördert und haben hier entsprechend neue Produkte auf den Markt gebracht.
00:28:53: Einerseits für die Türe, für die Trockenheit andererseits und das haben wir ja erst vor einem Jahr wieder gesehen wenn es furchtbare Flutkatastrophen gibt weil diese Menschen die über viele Jahre in Gebieten wohnen, die also flutsicher waren und plötzlich nicht mehr flutsicher sind wo's um neuer Häuser geht, um junge Familien geht Das sind wirklich Tragödie, die sich da abspielen und da werden wir auch neu andenken müssen.
00:29:20: Versicherungsprodukte im landwirtschaftlichen Bereich gibt Gott sei Dank die Hageversicherung wo ja alle Versicherungen mit drinnen sind inklusive auch natürlich der Republik Österreich.
00:29:32: Da kann man immer die ärgsten Schäden für die Bauern abfedern.
00:29:37: Aber ich glaube, das wird für die Zukunft auch zu wenig sein und man wird da weiter denken müssen, dass es nur einmal Effekte sind.
00:29:45: Ich befürchte, das kann relativ häufig vorkommen.
00:29:50: Ist Österreich gut dabei, in die richtigen Schritte in die Zukunft zu setzen oder ist er noch aufholbedarf?
00:29:59: vorne mit dabei.
00:30:02: Im landwirtschaftlichen Bereich gibt es da sehr, sehr gute Vernetzungen auch auf der europäischen Ebene und wo auch die Dinge rechtzeitig aufgezeigt werden.
00:30:12: aber ich betone noch einmal... Es ist immer dann die Frage jedes Unternehmen trägt ein Risiko und damit ist auch klar die landwirtschaftliche Produktion das sind einzelne Betriebe muss auch ein Risikotragen.
00:30:29: Die Frage ist aber nur, wie weit ist man da in der Lage aufgrund dieser Dynamik der Veränderung das wirklich denen ausschließlich zu überlassen?
00:30:38: Also daher ist die EU gefordert zu fördern auch in dem Bereich auf der nationalen Ebene.
00:30:45: Aber auch auf der Urproduktion-Zeite auf der bayerlichen Ebene gibt es da intensive Gespräche.
00:30:52: Was
00:30:52: können wir als Einzelner tun?
00:30:54: Als Einzelner können wir tun, österreichische Produkte zu kaufen.
00:30:57: Das liegt im Vordergrund und zu scharen wenn es eben österreichisch Epfel- und österreichisches Getreide in Brot gibt und auch österreichischen Zucker dann muss man nicht unbedingt ein Rohrzucker aus einem anderen Übersägebiet kaufen.
00:31:16: Es ist schon auch ein Appell an die Konsumentinnen und Konsumenten erforderlich.
00:31:22: Abschließend noch eine sehr allgemeine Frage.
00:31:24: Unsere Gesellschaft ist extrem polarisiert, noch nicht so polarisiert wie in den USA.
00:31:30: aber die Polarisierung ist da.
00:31:32: es gibt einen Vertrauensverlust in die Institutionen und die Gesellschaft an sich.
00:31:37: Wie kann man da wieder rauskommen?
00:31:39: Was kann man dagegen tun?
00:31:42: Der Herr Bundeskanzler, ich muss ihn erwähnen aus dem Sommergespräch hat aus meiner Sicht schon eine Botschaft abgeschickt.
00:31:53: Man muss einmal schauen im Vergleich zu den anderen wie stehen wir da?
00:31:58: Da ist es eben nicht angebracht, den Kopf in den Sand zu stecken und nur zu jammern.
00:32:04: Sondern wir alle sind aufgerufen unsere Ideen einzubringen.
00:32:09: Jede Familie als kleinstes und glaube ich auch wichtigstes Geht in der Gesellschaft ist aufgefordert.
00:32:18: Und wir von der Wirtschaft, von der Industrie hier sind auch aufgeforderd, unsere Hausaufgaben zum Beispiel resilienter zu werden, zu
00:32:27: machen.".
00:32:28: Ich weiß schon, ich sage es noch einmal.
00:32:30: Das Kostegehlt sind Investitionen aber diese Investition rechnen sich sehr rasch weil sie auch entsprechende Wertschöpfung in anderen Bereichen bringt.
00:32:40: und die Politik ist aufgefordert wirklich rasch in die Gänge zu kommen im Wassen des Wortes um Rahmenbedingungen zu schaffen dass ein Kreislauf braucht und die Wirtschaft braucht Freiheiten Und Regulatorik ist da der falsche Weg.
00:33:01: Wir brauchen Regulatoryk, aber die Regulaturik dort wo sie wirklich, was darum geht Gesellschaften nicht zu gefährden so wie es damals eben zum Beispiel durch die Bankenkrise war.
00:33:13: Da war die Regulatorik wirklich aufgerufen und das hat uns viel Sicherheit absolute Stabilität eine gute Entwicklung bei den Banken gebracht, aber da muss man auch wieder in der Lage sein auf der politischen Ebene zu sagen wo haben wir überreagiert?
00:33:28: und daher müssen wir das zurücknehmen.
00:33:29: Und so entsteht eine Ressource die heißt Freiheit und die bringt automatisch dann auch die entsprechenden Steuermittel und so wird es auch Europa und insbesondere Österreich möglich sein wieder auf einen Schuldenstand zu kommen dem man braucht um Zukunft für die nächsten Generationen zu sichern.
00:33:51: Ein Schlussappell und ein positiver Blick in die Zukunft, vielen Dank Erwin Hamiseder!
00:33:55: Vielen Dank für Ihre Einladung!
00:33:58: Ich danke auch Ihnen liebes Publikum.
00:34:00: wie immer wenn Sie gerne zugehört haben geben sie uns einen Like in den Kommentaren.
00:34:04: ich freue mich aufs nächste Mal bis dann.
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