Midterms 2026: Trumps Schicksalswahl – wird der US-Präsident unterschätzt?
Shownotes
Die USA stehen vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Bei den Midterms am 3. November 2026 wird der Kongress neu gewählt. Droht Donald Trump eine Niederlage? Können die Demokraten die Mehrheit zurückgewinnen? Und welche Folgen könnten die Ergebnisse für die US-amerikanische Innen- und Außenpolitik haben?
Im Gespräch mit Hannelore Veit analysiert Peter Rough, Leiter des Zentrums für Europa und Eurasien am Hudson Institute in Washington und ehemaliger Mitarbeiter im Weißen Haus unter George W. Bush, die politische Lage in den USA, die möglichen Auswirkungen der Kongresswahlen und Trumps Außenpolitik.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die wirtschaftlichen Entwicklungen in den USA, steigende Energiepreise und die Frage, wie sich Trumps Politik nach den Midterms verändern könnte. Auch die großen außenpolitischen Herausforderungen werden diskutiert: der Krieg in der Ukraine, der Konflikt mit dem Iran, das Verhältnis zu Europa und der wachsende Machtkampf mit China.
Darüber hinaus geht es um Trumps Zollpolitik, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und Europa sowie die enormen Investitionen in künstliche Intelligenz. Abschließend wagt Rough einen Blick auf die Präsidentschaftswahl 2028: Wer könnte Donald Trump nachfolgen und welche Chancen hat Vizepräsident JD Vance?
Moderation: Hannelore Veit, Journalistin Gast: Peter Rough, Leiter des Zentrums für Europa und Eurasien am Hudson Institute, Washington
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Transkript anzeigen
00:00:00: Nach historischem Muster wird es für die Republikaner sehr, sehr schwierig.
00:00:03: Dass die Demokraten mindestens das Unterhaus des Konkrets für sich entscheiden, steht ziemlich fest.
00:00:09: Wie wichtig ist denn die Ukraine einen Donald
00:00:12: Trump?
00:00:12: Ich denke dass Donald Trump diesen Krieg beenden will.
00:00:15: er vielleicht auch bereit mehr Geständnisse abzugeben um dies zu erreichen.
00:00:22: Ich denke auch, dass er der Meinung ist, dass die Ukraine
00:00:24: sich einfach nicht behaupten.
00:00:26: War der Angriff
00:00:27: auf den Iran ein Fehler?
00:00:28: Hundert Dollar pro Fass ist schmerzhaft, aber es ist jetzt auch nicht die schlimmste denkbare Option, die man auswählen hätte können.
00:00:35: Ich glaube Donald Trump ist etwas klüger wie man annimmt.
00:00:38: Gerade deswegen ist vielleicht die wohlwillende Interpretation von Trumps Umarmung von Xi Jinping das er jetzt auf Zeit spielt bis die Amerikaner zusammen mit der Europäer versucht neue Lieferketten zu erstellen.
00:00:49: Was kommt
00:00:49: nach Donald
00:00:52: Trump?
00:00:52: Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Vizepräsident JD Vance wahrscheinlich die republikanische Nominierung für sich entscheiden wird können.
00:00:59: was
00:01:00: ist von einem möglichen Präsidenten JD Vans
00:01:03: so
00:01:04: erwarten?
00:01:06: Wir stehen knapp vor einer für den ganzen Welt wichtigen Entscheidung.
00:01:09: in den USA wird am dritten November ein neuer Kongress gewählt.
00:01:13: Können die Demokraten diesmal punkten?
00:01:15: Und was heißt das für den Präsidenten für Donald Trump.
00:01:18: Wie geht es mit der amerikanischen Außenpolitik weiter?
00:01:22: Ich freue mich ganz besonders, dass wir in diesem Podcast einen exzellenten amerikanisch-analytiker zu Gast haben – einen außenpolitischen Experten, der in Washington und gerade auch in der republikanischen Partei sehr gut vernetzt ist!
00:01:35: Er war Direktor of Research im Weißen Haus unter George W. Bush und ist jetzt der Leiter der Europabteilung des Hudson Institutes in Washington.
00:01:45: Herzlich willkommen, Peter Rao!
00:01:47: Und danke, dass du bei diesem Podcast für uns dabei bist.
00:01:50: Danke, Hannah Laura.
00:01:51: Freut mich.
00:01:52: Ich beginne mit einer ganz grundsätzlichen Frage.
00:01:54: Du bist Amerikaner?
00:01:55: Du kommst aus Iowa aber du sprichst perfekt Deutsch.
00:01:58: Warum?
00:01:59: Naja ob ich da deutschen Sprache ganz mächtig bin weiß ich nicht.
00:02:04: Meine Mutter ist gebültige Österreicherin, mein Vater ist Amerikaner und gerade deswegen kann ich zumindest österreichisch genau gesagt kentnerisch oder lovendolarisch.
00:02:14: Mein Vater hat Medizin studiert in Graz danach in Österreich praktiziert, habe meine Mutter in der Steiermark kennengelernt.
00:02:19: die sind dann ausgewandert.
00:02:21: aber als patriotische Kentnerin hat meine Mutter immer darauf bestanden dass wir zu Hause Deutsch sprechen und das wir unsere Sommerferien bei meiner Großmutter in St.
00:02:29: Paul im Lavantal verbracht haben uns.
00:02:31: Dank meiner Mutter kann ich zumindest etwas österreich.
00:02:35: Wir kennen uns als Washington, du bist an sich ein Außenpolitiker!
00:02:39: Ich möchte trotzdem mit dem Thema beginnen das im Moment alle interessiert da sind die Kongresswahlen.
00:02:44: am dritten November kommt eine blaue Welle wird in den Medien oft diskutiert.
00:02:50: Blau steht für die Farbe der Demokraten also können die Demokraten ein oder zwei Häuser des Kongresses zurückgewinnen.
00:02:58: was ist deine Einschätzung?
00:03:01: Bei uns sind die Konservativen die roten, das ist ein bisschen anders wie in Österreich.
00:03:04: Aber nach historischen Muster wird es für die Republikaner sehr schwierig.
00:03:08: In der jüngeren Geschichte der USA hat die Partei – die amtierende Partei, die das Waldbäsehaus hält nur viermal können – Sitze im Unterhaus des Kongresses dazugewinnen.
00:03:17: Das war Teddy Roosevelt an Republikana-Ninzehundertzwei.
00:03:20: Ein paar Jahrzehnte später, Anfang der dreißiger Jahren sei Kousseau, der Demokrat, Franklin Roosevelt, bergmitten, im Turstabierbosch nach dem Elfen September zwei Tausend und Zwei.
00:03:29: Und da die Republikaner ohnehin nur eine sehr hauchdünne Mehrheit zurzeit genießen im Abgeordneten Haus wird nur eine leichte Verschiebung bedeuten, dass die Demokraten dort an die Macht kommen.
00:03:40: Im Oberhaus, im Senat ist das etwas schwieriger zu analysieren.
00:03:43: Da stünden jetzt schon beide Parteien Nebelkerzen.
00:03:46: Wir sind schon in der Wahlphase drinnen.
00:03:48: Die ersten Wähler sind schon zur Wahl gegangen, denn seit der Pandemie haben wir rechtlich eine Wahl sei Son.
00:03:54: Das heißt am Wahlabend wird das finale Resultat veröffentlicht.
00:03:58: aber jetzt schon gehen die ersten Wähler wählen und genau zu sagen wie jetzt die Mehrheiten im Senat letztendlich ausgehen ob die Republikaner ihre Mehrheit retten werden können oder ob die Demokraten übernehmen können ist schwer zu sagen aber dass die Demokraten mindestens das Unterhaus des Kongress für sich entscheiden.
00:04:15: Ich glaube, das können wir zum heutigen Zeitpunkt schon sagen.
00:04:18: Steht ziemlich fest!
00:04:19: Ich glaube
00:04:19: da sind sich auch alle politischen Beobachter ziemlich einig dass es so sein wird.
00:04:24: Worum geht's denn bei dieser Wahl?
00:04:25: Überall hört man das Wort Affordability.
00:04:27: was steckt dahinter?
00:04:29: Ja, das ist generell die Wirtschaftsfrage.
00:04:31: Die Republikaner möchten hier eine Art Wahl forcieren zwischen Demokraten und Republikana zwischen diversen Kandidaten.
00:04:38: Und die Demokraten positionieren sie zu weit links, so progressiv für den Durchmütz Amerikaner regieren würden.
00:04:45: Da geht es um Wokeness, da geht's um die Regierung Joe Biden, die Amtszeit.
00:04:50: Die republikanern argumentieren immer wieder dass die Teuerung, die Informationsfälle damals begonnen hat und Donald Trump dies ausbügeln muss.
00:04:59: Die Demokraten hingegen möchten eine Art Referendum aufstellen.
00:05:02: Die möchten wirklich hier eine Wahl haben, wo es grundsätzlich um das Performance von Donald Trump geht.
00:05:08: Die möchte die Wirtschaftswage im Mittelpunkt stellen und da sind mehr oder weniger die zwei groben Wahlstrategien.
00:05:14: Die einen eine Wahl zwischen zwei Parteien der anderen Referendum über Donald Trump und wer sich da behaupten kann wird letztendlich bessere Chancen haben.
00:05:22: Geht's da?
00:05:23: gegen Donald Trump, ist es eine Abkehr von Donald Trump oder wählen die Leute einfach weil sie sauer sind?
00:05:29: Weil alles so teuer geworden ist.
00:05:31: Naja, Donald Trump ist den Umfang jetzt nicht gerade der beliebteste Präsidenten aller Zeiten.
00:05:36: man weiß nicht genau wo er jetzt steht in seinen Popularitätswerten aber das ist grundsätzlich ein Problem dass den gesamten Westen erfasst.
00:05:42: Die Amtsinhaber haben zurzeit ziemlich schwer und verbunden damit ist die Wirtschaftsfrage Und die Demokraten möchten halt die Teuerungsprobleme die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den USA, der Trump-Regierung zuschuldig schieben.
00:05:56: Ob das ihnen gelingt schwer zu sagen?
00:05:59: Ich denke schon dass in den letzten paar Jahren vielleicht sogar im letzten Jahrzehnten die Politik sich immer mehr bundesweit gestaltet.
00:06:08: Früher hat man auch über lokale Themen wirklich gepuchten können aber mittlerweile in unserer Medienlandschaft eine Art und Weise wie Politik gemacht wird alles sozusagen fast auf nationale Bühne übertragen und das bedeutet schauen dass es schwierig ist als lokaler Republikaner, wenn Donald Trump jetzt bei vierzig Prozent beliebtheit wird und am besten Fall es besteht dies zu entkommen.
00:06:27: Es
00:06:27: reden aber doch alle über Energiepreise ganz besonders über den Benzin-Preis.
00:06:31: der ist im Moment wirklich sehr hoch.
00:06:34: für amerikanische Verhältnisse muss ich dazu sagen.
00:06:36: er liegt bei ihn etwa Vier Komma vier Dollar dreißig fünfunddreißig Cent pro Galone.
00:06:43: eine Galone das ist etwas weniger als vier Liter also In etwa ein Euro pro Liter Sportbillig für unsere Verhältnisse nicht, aber für Amerika.
00:06:53: Das war ja auch schon ein Thema bei der letzten Wahl als Donald Trump gewonnen hat und dass Joe Biden angelastet wurde?
00:07:00: Genau!
00:07:01: Und das steht mittlerweile auch... ganz vorne mit dabei in jetzigen Wahlentwicklungen und man sieht, dass die Werbungen geschaltet werden in die unterschiedlichen.
00:07:10: Und dann geht es um sehr viel Geld, das investiert wird in die Wahlstrategien der Demokraten, da sind wir immer wieder auf die höheren Dieselpreise zum Beispiel hinweisen möchte.
00:07:19: Verbunden auch vielleicht teilweise mit der Außenpolitik – da hat man die zwei großen Themenfälle, die Krisenherde Iran- und Osteuropa-Ukraine insbesondere, damit vielleicht auch verbunden ist wobei wie in den meisten Ländern dass es in den USA grundsätzlich in den politischen Wahlkampf ist.
00:07:34: Aber Trump ist sich darauf eingegangen, mit seinem Deal mit Russland ein Wahlkampftruckerl quasi oder mehr?
00:07:43: Ja, also ich glaube es ist hier grundsätzlich auf die Zwischenwahl zugeschnitten.
00:07:49: Darum geht's prinzipiell in diesen Diesel-Streit.
00:07:52: und jetzt gibt sich eine Schlagabdausch zwischen Donald Trump und Lordy Mosolenski, der sich in den letzten Tagen ergeben hat.
00:07:57: Es gibt auch eine breitere Dynamik dass Donald Trump unbedingt diesen Krieg zu Ende führen möchte es vielleicht auch bereit mehr Geständnisse abzugeben, um dies zu erreichen und dies zu erzwingen.
00:08:10: Die Ukrainer wehren sich sind bereit auch für bümerlern Restteilen Donetsk weiterhin zu kämpfen.
00:08:17: Und da gibt es sich halt aus einer sehr schmalen Thematik nämlich diesen Diesel Deal eine breitere politische, sagen wir auseinandersetzung zwischen der Ukraine und Europa einerseits die USA auf der anderen was das grundsätzliche Konzept Krieg oder Frieden in Osteruropa angeht, verlangt?
00:08:36: Ich möchte auf die Außenpolitik ein bisschen später noch eingehen.
00:08:39: Jetzt aber nochmal zu Donald Trump und zu diesen Wahlen zurückkommen.
00:08:44: Welche Konsequenzen hat es denn für den Präsidenten, wenn jetzt Einhaus- oder beide Häuser dominiert sind von den Demokraten und nicht mehr von der Partei des Präsidenten?
00:08:54: Er reagiert ja hauptsächlich oder in erster Linie zumindest in den Medien mit Präsidenten de Gretchen.
00:09:01: Wie wird das weitergehen?
00:09:03: In der?
00:09:03: Paradoxerweise könnte geradezu aufblühen, denn Donald Trump ist jemand, der unbedingt einen Gegner braucht.
00:09:09: Den hat er in den politischen Zeiten nicht und ich glaube das könnte auch nutzen.
00:09:12: die Demokraten sind ruderlos und nicht an der Markt.
00:09:15: Insofern hat er vielleicht international oder auf der globalen Ebene gegenspieler, innenpolitisch die nicht wirklich dramatisch zu spüren dass wir sich nach dem November oder Anfang des Jahres die Demokraten dann in den Kongress ziehen, vielleicht ändern.
00:09:28: Zweitens hat er viele datakrete die er unbedingt umsetzen wollte und hatte vier Jahre Vorbereitungszeit während der beiden Administration schon unterschrieben.
00:09:37: Die sind schon erlasten worden, also insofern weiß ich nicht wie viele Möglichkeiten und Chancen es da gibt.
00:09:42: noch zusätzliche Idee kräht das sogenannte Executive Orders zu veröffentlichen aber es wird ganz klar ein Budget-und Haushaltsstreit geben denn das muss alljährlich bestritten und bearbeitet werden.
00:09:54: Der große Wurf wird ausbleiben, es gibt wirklich allzu viele Überschneidungen zwischen den Demokraten und Trump, auch wenn Trump nicht so ideologisch gefestigt ist.
00:10:03: Aber letztendlich ist das Klima so politisch doxisch dass es für mich schwer vorstellbar ist insbesondere in einer Phase wo die Präsidentschaftskandidaten sich so langsam ankündigen, dass es hier einen großen Innenpolitischenwurf geben wird.
00:10:15: Und dann gibt es die Möglichkeit die Chance in der Außenpolitik wo seine Befugnisse eigentlich ziemlich groß sind aktiv zu werden.
00:10:22: Unter Artikel zwei unserer Verfassung hat der Präsident einfach die außenpolitische Kompetenz.
00:10:28: Wie wir in der Vergangenheit gesehen haben, Ende der dritten Erre der Bush-Regierung kann sich ein Präsident dort mehr einsetzen wenn er zu Hause blockiert ist.
00:10:37: Das ist möglich.
00:10:37: und dann natürlich kann man erwarten dass die Demokraten hier quasi ein politisches Röntgenbild von jedem Ministerium abmachen werden denn die werden das haben sie jetzt schon angegnügt Jeden Deal untersuchen.
00:10:49: Jede politische Akt wird da Penebus dann untersucht.
00:10:52: und im Unterhaus insbesondere hat man in der Opposition wenig gemacht, aber in der Mehrheit sehr viel.
00:10:58: Und da gibt es mächtige Ausschüsse für die Demokraten, wer diese leiten.
00:11:01: Da kann man sich erwarten dass ein Sorge nach der andere geladen wird.
00:11:05: Ganz kurz möchte ich hier noch die Demokraten ansprechen.
00:11:07: Haben die Demokraten mehr zu bieten als einen Anti-Trump-Kurs?
00:11:11: Also man spürt das jetzt nicht wirklich so.
00:11:13: Ich glaube, die grundsätzliche Frage für die Demokraten ist, ob sie wie Bill Clinton nach nineteen-vier und neunzig einen eher moderaten Kurs eingehen.
00:11:21: Das hat sich nineteen-sechsundneinzig bewahrt bei seiner Wiederwahl und nineteen-achterneinzig eine, wie früher erwähnt, wenigen Fischenwahlen wo der Amtinhaber seine Partei ihre Sitze ausbauen haben können im Kongress oder ob sie wirklich progressiv nach links abbegen.
00:11:36: Und da gibt es jetzt zum Kramkämpfe innerhalb der Partei, wir sehen wie sich funktioniert, wie sich beratet und kann die Daten positionieren.
00:11:43: Die Frage ist, wird man wie in den Jahr zwanzig einen Joe Biden wählen?
00:11:51: Der nicht unbedingt das gemäßigte Präsident regiert er aber trotzdem so präsentierte in den Vorwahlen?
00:11:57: Oder wird man eher nach links gehen und eine linke Agenda verfolgen?
00:12:00: Das ist völlig offen und die große Frage.
00:12:02: Was zu befürchten, was zu erwarten?
00:12:04: Und ob es politisch klug ist, war ich eher zu bezweifeln.
00:12:07: Denn Donald Trump hat ja auch – wenn man zurückdenkt an den Wahlkampf, wo er republikanische Herausforderer hatte – in den Umfang abgenommen bis die ersten Anzeigen gegen ihn erstattet worden.
00:12:19: Dann hat glaube ich der durchschnittliche Amerikaner darauf reagiert.
00:12:23: wir können selber entscheiden wer Präsident ist am Wahltag oder in der Wahlstation unsere Stimme abgeben, das muss uns nicht rechtlich vorgenommen werden.
00:12:31: Und gerade deswegen gibt es auch manche Berater.
00:12:34: die Skutmeine mit der demokratischen Partei wie ich sage erstellt eine Agenda, positioniert euch selbst aber fängt dann über ihre Nachtstand nachzudenken.
00:12:44: Wie steht's denn?
00:12:46: Der Demokratie, die gerade hier in Europa sehr viel diskutiert wird.
00:12:51: Trump sägt an manchen demokratischen Institutionen.
00:12:56: Halten die Checks und Balances in den USA?
00:12:58: Ja ich sehe das eigentlich ziemlich gelassen.
00:13:00: Das ist vielleicht jetzt nicht unbedingt das konventionelle Meinung in Europa aber die Gerichtshöfe funktionieren exzellent.
00:13:07: Da gibt es auch manche Richter, die Donald Trump ernannt hat, die vielleicht konservativ gefärbt sind, aber seinen politischen Wille auch nicht immer nachgeben.
00:13:14: Die haben eigene Entscheidungen anders gestimmt, wie es sich Trump erwartet oder wünscht hätte.
00:13:19: Donald Trump selbst ist in den Umfang auch nicht gerade in einen Höhenflug.
00:13:24: Ich denke das bedeutet dass wir eine frei und offene Medienlandschaft haben und es wird parlamentarische Kontrolle absolut geben und die gibt es jetzt schon.
00:13:33: aber wird es insbesondere ab Jena geben in den diversen Untersuchungen die ich früher erwähnt habe wo Mir wünschen würde, dass sich die Demokratie vielleicht in eine andere Richtung bewegen würde.
00:13:43: Dass der Föderalismus gelitten hat in den letzten Jahren.
00:13:46: Es wird so viel auf Bundesebene entschieden und die Staaten selbst haben immer mehr Macht abgegeben Und ich würde mir erwarten, dass unter Artikel eins der parlamentarischen Gesetzgeber mehr Macht zurücknimmt und unter artikel zwei diese Gesetze dann exekutiert.
00:14:02: Das ist eine Tendenz Rückblickend auf die Obama-Erre, die Bayern-Errer und die Trump-Err, wo der Präsident immer mehr Macht an sich gezogen hat.
00:14:09: Und ich finde das ist auch nicht gerade positiv was die demokratischen Entfaltungen in den USA betrifft.
00:14:15: Ich möchte da – du hast ja schon ein bisschen angesprochen zu einer ganz grundsätzlichen Frage gekommen – warum ist das Amerika Bild, dass wir in Europa haben so anders als das Amerika-Bild, dass Amerikaner von sich selbst haben?
00:14:31: Naja, ich kann mich gut erinnern.
00:14:32: Im Jahre Nineteinneunzig als Wolfgang Schüssel und die ÖVP, die FPÖ als Juniorpartner in eine Koalition geladen haben – das hat sehr viel internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen!
00:14:43: Und damals in Amerika sitzend hat mich auch überrascht die Berichterstattung der USA was Österreich betrifft.
00:14:51: Man kann sich über Jörg Heider streiten seine populistische Art oder die Korrumpierung des öffentlichen Wesens mit Blick auf die Hippo Alper Adria, aber dass er jetzt ein faschistisch Klang fuhrt war glaube ich ist für mich absurd gewesen und ging zu weit.
00:15:06: Also da spürte man schon der einige Nuance über den Atlantik einfach untergeht.
00:15:12: das ist einmal das erste.
00:15:14: Das zweite würde ich sagen ist dass Donald Trump einfach wahnsinnig gut Boden macht Und wenn ich da in Gespräch, und das mache ich regelmäßig mit Redakteuren oder mit Austernstournalisten hier in Washington rede.
00:15:29: Dann hört man ja das eher quasi wie die warmen Semmeln jedes Koffer verkauft.
00:15:32: Das heißt düstere Musik mit Donald Trump.
00:15:35: Die Berichterstattung sich klein auf Donald Trump fokussiert wo der Rest von Amerika etwas untergeht.
00:15:41: Das ist letztendlich etwas das Tweet.
00:15:43: also ich glaube dass da auch überproportionell oder über dem funktioniert Donald Trump im Mittelpunkt steht.
00:15:48: und dann drittens würde ich sagen Ja, dass die Medienlandschaft sich einfach dramatisch verändert hat in Amerika.
00:15:55: In mittleren Westen wo ich zu Hause bin oder zuhause war oder im Süden dort gibt es einfach weniger Medien und die Europäer sehen diese Teilen amerika oft durch das Prisma der eliteeren Küstenmedien New York Times zum Beispiel die Berichten überall über South Carolina oder wo auch immer.
00:16:14: Das wäre so als ob man jetzt den ersten Bezirk in Wien vor Allberg kennenlernen möchte, funktioniert vielleicht auch nicht ganz so gut.
00:16:22: Insofern glaube ich dass da auch strukturelle Gründe vorhanden sind das die Weichen relevant sind und das letztendlich genauso die Amerikaner sich schwer tun Europa zu verstehen wie die Europäer sich Schwer tun Amerika im Detail erkennen zu lernen.
00:16:37: aber Ich muss auch hinzufügen was mich gefreut hat.
00:16:40: Letztes Sommer hatten wir die Weltmeisterschaft mit das Wunder von Kansas City.
00:16:43: Da war ich live dabei, Österreich-Algerien und da hat man schon gesehen wie die vielen europäischen Besucheramerikas überrascht waren.
00:16:51: Wie toll Amerika es ist hier und welche Möglichkeit es noch gibt, war vielleicht auch anders als das Bild, dass sie von den Medien bekommen haben.
00:16:58: Wir haben schon ganz kurz die Außenpolitik angesprochen, als wir in der Mitte haben es gesprochen.
00:17:02: Du hast sie angesprochen.
00:17:03: Normalerweise spielt Außenpolitik keine große Rolle bei den Wahlen aber diesmal kommen doch einige Elemente auch dazu nämlich Elementen die sich auf die Wirtschaft selbst auswirken und da ist gerade auch das Thema Iran ein Thema könnte dass einen großen Einfluss haben dieses Mal?
00:17:19: Ich denke der Iran Krieg ist vielleicht eine Ausnahme also etwas die Wahl etwas mit bestimmt.
00:17:25: lassen wir mal den islamischen Terrorismus weg.
00:17:28: Grundsätzlich hat die USA zwei Aufgaben im persischen Golf, das eine ist ja die Sicherung des internationalen Öltransports und das zweite ist die Verhinderung einer iranischen Atombombe.
00:17:40: Im ersten haben wir langjährig und lange Zeit Priorität gegeben.
00:17:43: Das Zweite vielleicht etwas vernachlässigt und ich glaube dass Donald Trump den Eindruck gehabt hat, dass jetzt dieser Ball um an neue Dronentechnologien Marschlukörper fallistische Raketen im Iran, ein Schutzschild rund um das Zitronenprogramm gebaut worden ist und dass jetzt der Moment ist zu handeln.
00:18:03: Aber ich glaube auch wenn es in Europa vielleicht nicht so wahrgenommen wird hat Trump hier eine ziemlich gemäßigte Position eingenommen denn einerseits sagen manche raten die manche ihr könnt jetzt die Straße von Hormuz durch einen traumatischen militärischen Akt öffnen da ist er sich nicht so ganz sicher ob darauf verlassen ist.
00:18:20: dann würden die Ölpreise nicht bei hundert Dollar pro Fass sondern bei zweihundert Dollar per Fass steigen, wenn diese Annahme, dass es so leicht funktionieren würde, falsch liegen.
00:18:29: Und andererseits möchte aber auch nicht jetzt eine Art Maut einrichten in der Straße von Ammus und den iranischen Forderungen nachgehen.
00:18:34: Das heißt er hat hier eine Art Blockadepolitik angekündigt, versucht dies zu balancieren indem man den Ölpreis im Blick behält ohne jede Konzession des Iranes einzugehen.
00:18:44: Aber das kostet natürlich etwas!
00:18:45: Wir spüren das beim Lieselpreis, wir spülen das beim ÖlPreis – und das haben die Demokraten jetzt auch genutzt um Politik zu machen in den USA.
00:18:53: Das spürt nicht nur die Amerikaner, das spürte eigentlich die ganze Welt.
00:18:58: War der Angriff auf den Iran oder mitzumachen beim Angriff bei Israel auf dem Iran?
00:19:03: war das ein Fehler?
00:19:05: Ja ich weiß aber nicht was die europäische Antwort ist auf eine iranische Atombombe.
00:19:09: Das Wiener Abkommen war aus meiner Sicht nicht ausreichend.
00:19:12: Der Iran hat weiter daran gearbeitet und letztendlich muss man sagen wäre eine iranesische Atombombe für die gesamte Region in den gesamten Nahen Osten extrem gefährlich und problematisch.
00:19:24: Insofern verstehe ich, warum Donald Trump diesen Angriff durchgeführt hat.
00:19:30: Und wie gesagt für Europa steht vielleicht der Ölpreis im Mittelpunkt aber die harten Sicherheitsfragen im Nahen Osten sind nicht wirklich jene, die Europa beantworten haben müssen in der Vergangenheit oder heute noch beantwortet.
00:19:43: In sofern ist das glaube ich eine amerikanische Aufgabe hat mit den regionalen Partnern insbesondere Israel gehandelt mittelfristig es zu einer Lösung kommt, wo man die Straße von Hummus öffnen kann und gleichzeitig auch diese zweite Priorität das wir hin in einer Dornbombe letztendlich garantieren können.
00:20:05: Es ist schwierig, es ist nicht einfach aber mir fehlen auch die Alternativen ehrlich gesagt.
00:20:11: Das Abkommen dass in Wind geschlossen wurde reicht nicht?
00:20:15: Nein und das hat doch nicht die konventionellen Waffen des Ehreins auf irgendeiner Art und Weise eingedämmt, wenn man bedenkt was der Iran in Katta, in Saudi Arabien, in den Emiraten, in Jordanien Irak unter anderem angerichtet hat.
00:20:31: Das sieht man ja wie fortgeschritten diese kommunizellen Waffensysteme waren.
00:20:35: und dass da Westen überhaupt nicht vorbereitet ist sieht man auch in der Ukraine dies permanent abzufangen also gegen diesen komplex von Waffen vorzugehen gleichzeitig versuchen zu verhandeln und das war jeder Ansatz der Regierung Ist vielleicht ein schwieriger Weg gewesen und bleibt weiterhin schwierig, aber ist auch verständlich.
00:20:56: Die radikalere Position wäre ja gewesen entweder wir lassen in Iran eine Tom-Bombe bauen oder zweitens Wir greifen jetzt so an durch die Straße von Hamouz dass wir eine weltweite Depression riskieren.
00:21:08: Hundert Dollar pro fass ist schmerzhaft Aber ist es nicht die schlimmste denkbare Option die man auswählen hätte können oder die schmerzhafteste Aktion, die man auswählen hätte können.
00:21:19: Sprechen
00:21:19: wir über einen anderen Krisenherd, globalen Krisen.
00:21:23: herrt, die Ukraine das Verhältnis der USA zu Russland?
00:21:28: Das Verhältnis der USA zur Europa – wie wichtig ist denn die Ukraine einem Donald Trump?
00:21:34: Oh, das ist eine gute Frage, die ich so noch nie wirklich gestellt bekommen habe!
00:21:37: Die Ukraine ist in einer amerikanischen außenpolitische Berichterstattung natürlich ganz vorne mit dabei.
00:21:43: Es ist, wie du sagst, Hauptkrisenfeller dieser Welt.
00:21:49: Ich denke, dass Donald Trump diesen Krieg beenden will, weil er auch für die Midterms die Zwischenwahl zurückzukommen seine politische Koalition etwas spaltet zwischen jene, die nicht mehr wollen und andere, die denken das es wichtig ist die Ukraine zu unterstützen.
00:22:05: ich denke auch, dass er der Meinung ist, dass sich die Ukraine einfach nicht behaupten kann, dass letztendlich die Ukraine aufgeregen wird in diesem anderen Sprieg Und dass, auch wenn es bedeutet jetzt bestimmte Gebiete abzugeben – die wichtigen Verteidigungspositionen in Donetsk, die Russland versucht einzunehmen.
00:22:21: Dass es so und so eventuell irgendwann einmal soweit kommen wird, besser jetzt jede Opfer, die die Ukraine dran würde, in einer solchen Fall vorzukommen.
00:22:33: Russland verliert alleine an getötete Soldaten, gefallene Soldaten ander von monatlich die gesamte Bevölkerung von Eisselstadt!
00:22:44: Eine Rieselstunde, in die man sich über die Zunge gehen lassen muss.
00:22:49: Ich denke es gibt einen anderen Weg.
00:22:51: Man könnte mehr Druck ausüben auf Russland.
00:22:52: das ist meine Vorstellung dass man versucht bei einem Putin zu zwingen an der Frontlinie den Krieg einzufrieren.
00:23:00: Donald Trump versucht aber einmal dies einmal das und bewegt sich Tag zu Tag nach vorne.
00:23:06: ich weiß nicht ob er seine wirklich durchdachte Strategie.
00:23:09: ehrlich gesagt
00:23:09: Ich möchte noch mal darauf zurückkommen, wie wichtig ist dann Europa für Donald Trump?
00:23:13: Ist es wichtig für ihn?
00:23:15: Ja also Europa ist erstens für ihn ist ein jemand der die Außenpolitik personalisiert.
00:23:21: Also wenn man fragt, wie steht Italien, denkt er sofort an Georgian Meloni oder Polen, denkt an Karinow Rotski.
00:23:30: Großmitanien für ihn sind Andy Burnham in Frankreich und Simonio Macron.
00:23:34: Generell sieht er die Welt so aus.
00:23:35: Es ist eine Personalisierung der Außenpolitik durch und durch.
00:23:38: Zweitens glaube ich fühlt das sich wahrscheinlich durch die Ereignisse in Frankreich, vielleicht auch Teil in Italien bestätigt den Gedanken oder der These dass Europa eine tiefgreifende gesellschaftlichen Verfall bevorsteht.
00:23:55: Dass viele Länder Europas vielleicht in Innovation und Wirtschaft nicht schaffen werden.
00:23:59: Andererseits sind das doch immer unsere engsten Bündnispartnern.
00:24:05: eine verändernde, eine alterne Gesellschaft.
00:24:08: Eine diversere Gesellschaft wie in der Vergangenheit aber noch wirtschaftliche Macht die es auch im militärischen Kompetenz umbaut an Deutschland und die Normensummen die jetzt in Verteidigung investiert werden.
00:24:19: Und Europa ist was direkt Investitionen.
00:24:22: da geht zum Billionen die investiert wird in den USA und Billionen von amerikanische Dollar die in Europa investiert sind.
00:24:28: Da reden mir doch gar nicht von einem Austausch vom Gütern die auch enorme Summen sind.
00:24:31: Noch immer einer der wichtigsten globalen wirtschaftlichen Standorten.
00:24:36: Insofern würde ich sagen, dass er tendenzmäßig sagen würde Europa nimmt ab ist aber noch immer ein wichtiger Partner oder zumindest ein wichtiger Teil der globalen Polen die sich hier bilden.
00:24:50: Ich höre in Washington immer wieder und das ist eigentlich seit Obama so, the pivot to the Pacific.
00:24:55: Der Pazifik ist extrem wichtig in der amerikanischen Außenpolitik.
00:24:59: Das ist der Fokus der amerikäischen Außenpolitik.
00:25:01: Dort ist er große Rivalen dort ist China.
00:25:04: welche Antwort haben denn die USA auf dieser neue Achse?
00:25:09: China Russland?
00:25:10: Und im Moment ist ja auch ein Gespräch zwischen den drei Präsidenten Macht haben, wie immer man es in einen Welt im Gespräch, dass möglicherweise zustande kommt.
00:25:25: Wie sieht die amerikanische Linie da aus?
00:25:27: Ja also das sieht man immer mehr eine solche Achse.
00:25:30: Da würde ich auch Iran und Nordkorea dazu zählen.
00:25:34: und dass diese Russland-China-Iran-Nordkoree-Achse extrem gefährlich ist, die übermacht, die Überhand in Eurasien für sich zu erarbeiten.
00:25:44: Und das würde Europa extrem schwächen und die USA auch einiges.
00:25:48: Kosten.
00:25:49: Ich glaube es ist immer wieder wichtig zu unterstreichen und das hört man auch immer wieder in Washington, dass im Schiener eine marxistisch-lernanistische Diktatur am Markt ist zugeschnitten auf Xi Jinping und dass diese auch ein Wirtschaftsmodell entwickelt hat, das Europa schaden kann und schaden wird.
00:26:07: Man denkt an die Unterdrückung des Binnenkonsums, an die maximale Exportstrategie von Gütern, die Automobilindustrie in Europa leidet darunter.
00:26:16: Es ist ein China-Shock, den wir schon vor zwanzig Jahren in den USA gespürt haben.
00:26:20: Der kommt jetzt auch auf Europa und Donald Trump hat aus meiner Sicht in der Anfangsphase des Tor-Conflicts letzten Jahres gespült das vielleicht im USA hier auf falschen Fuß steht dass die Chinesen auch einige Hebel haben zum Beispiel könnten sie das Export vom kritischen Mineralien seltene Erde zurück schrauben oder sogar beenden und dass wir da einfach extrem vulnerable verletzbar sind.
00:26:53: Und gerade deswegen ist vielleicht die wohlwillende Interpretation von Trumps Umarmung, von Xi Jinping das er jetzt auf Zeit spielt bis die Amerikaner zusammen mit den Europäern und der Gips Kooperationen versucht neue Lieferketten zu erstellen neue Ressourcen zu finden so dass man nicht in der Zukunft beschlechtbar ist zum Beispiel.
00:27:13: Also ja, es gibt diese Umarmung fast würde man sagen von Xi Jinping aber andererseits führt man sich auch einen harten Machtkampf hinter den Kulissen
00:27:23: Aber du siehst dahinter durchaus Strategie und nicht wissen.
00:27:27: wie man auch lesen kann er wird über den Tisch gezogen von Xi-Ping von Putin und und und
00:27:39: also ich glaube Donald Trump ist etwas als das Klüger, wie man annimmt.
00:27:43: Ob er jetzt ein langfristiger Strategie ist, wie Metternich oder Bismarck sozusagen die USA genau in Position bringt?
00:27:52: Das weiß ich nicht!
00:27:53: Ich glaube er arbeitet von Tag zu Tag sich nach vorne als jemand der nach Instinct agiert aber auch vom Instinkt her Machthebeln versteht, da jetzt nicht nur irgendeine liberalen Phrasen die Schischenping in Davos-Bonn sich gibt als eine neue Religion annimmt.
00:28:11: Sondern der jetzt genau achtet wie steht die militärische Balance?
00:28:15: Wie steht die Wirtschaftsstärke der diversen Länder?
00:28:19: und da vielleicht um auf die Europafrage zurückzukommen stimmt das die USA berechenbar sein muss dass Willkür und geringe Schätzungen jetzt nicht gerade optimal sind.
00:28:28: Aber hinter vorgehaltener Hand sagen die beiden Leute alle, es war erst das Donald Trump ins Amt gekommen ist und etwas purple-haft die Europäer erwischte, dass die Schuldenbremse in Deutschland aufgehoben worden ist.
00:28:40: Dass wirklich die fünf Prozent Hürde, die man sich im Den Haag Nato Gipfel selbst zugeschrieben hat in Europa, jetzt erst wirklich umgesetzt wird?
00:28:49: Dass die Verteidigungsmaßnahmen und Fähigkeiten Europas erst jetzt unter Donald Trump wirklich hinaufgeschraubt werden.
00:28:56: Also mit China würde ich sagen, das ist seine erste Amtszeit eher der Erste Präsidentis, der China als Herausforderer wahrgenommen hat und so auch die Amerikaner zum Umdenken geleitet haben.
00:29:06: Und in Europa würde ich sage, dass ja da politische Willi vielleicht manchmal einen Sorgen macht aber Abschreckung ist nicht nur eine Frage von politischen Willen sondern auch Fähigkeiten und Kapazitäten.
00:29:16: Da kann man sagen hat er einiges einer Erfolg aufzuweisen.
00:29:19: Letzte Frage zur Außenpolitik Kannada?
00:29:22: Warum diese aggressive Haltung gegenüber Kanada, das eigentlich ein sehr, sehr treuer Verbünder der USA ist.
00:29:28: Ja die Kanadier bedauern das sehr.
00:29:31: Erstens glaube ich hat die Rede von Mark Carney, Premierminister in Davos war von Mittelmechten gesprochen und hat sehr viel Unmut ausgelöst im Weißen Haus weil das wurde seine Anti-USA Strategie empfunden oder so zumindest aufgenommen.
00:29:46: dann kam noch der Handelstreit wo im letzten Moment die Handelsgespräche zwischen Kanada und den USA auseinandergegangen sind.
00:29:53: Wir haben hier ein nordamerikanisches Handelsabkommen in Mexiko, USA, Kanada.
00:29:57: mit dem Mexikaner läuft es eigentlich ziemlich gut.
00:29:59: das sagen alle hochrangigen mexikanischen Mitarbeiter auch hier in Washington an der Botschaft aber auch im Mexico-Staat.
00:30:05: Aber die Kanadier Karny hat gewusst bewusst seinen Wahlkampf so ausgestattet dass er eben mit einer Anti Trump Rhetorik Punkten hat können.
00:30:15: fährt diese weiter?
00:30:19: der ist halt jemand, der jetzt kein Platz vorne im Munde nimmt und auch die Kanadier angreift.
00:30:23: Ich erwarte mir mittelfristig eine Versöhnung aller Dänemark wo man auch glaube ich sehr viel diplomatischer Sportzellan über Grönland zerschlagen hat letztendlich aber an der UNO etwas unterschreiben können und man jetzt zumindest einen Plan für den nächsten Monat, der ja in Jahren entwickelt hat.
00:30:40: Ich hoffe das Pärhebet dafür kann er gelten denn kann er da wie du sagst ein wichtiger Bahn Vielleicht, wenn ich nur abschließend sagen darf zur Außenpolitik.
00:30:48: Wenn wir jetzt das Thema wechseln... Ich glaube man hört oft die Frage ob auf die Amerikaner noch verlassen ist oder wie berechenbar sie sind Und aus amerikanischer Sicht sieht man für Europa nicht wirklich allzu viele Alternativen.
00:31:00: In China regiert Xi Jinping der über den Russland unterstützt in der Angriffskrieg gegen die Ukraine.
00:31:06: Die Ostplanke von Europas wird da destabilisiert Und innerhalb Europas selbst ist ja das kompistische Phänomen auch nicht gerade so fairen.
00:31:15: In der Sanktionen, die Schachs-Jirak und den jetzigen Unorganeralsekretär damals der Vorstand von der sozialistischen Internationale Antoni Guterres eingeleitet haben.
00:31:24: heute sitzt Babisch im Prag, Vizon Artislawa, Karol Norotski, Renan Daswar, Alkonservatives Präsident von Bohlen.
00:31:31: Frankreich gibt Horrorbiller, die uns tagtäglich treffen.
00:31:35: Innerhalb Allingen gehen die Leute auf die Straße.
00:31:37: Partido populären.
00:31:39: Spanien wird mit der Vox-Partei, die oft als Außenrechts eingestuft wird.
00:31:43: Wahrscheinlich eine Koalition aufbauen nach der Wahl in November oder Dezember und in Italien regiert was man damals das Rechtsextrem eingestuft hätte, die Giorgio Malone aus meiner Sicht gute Arbeit macht.
00:31:52: Das heißt ich weiß nicht ob es eine Europaoption auch gibt denn ich glaube die politischen Realitätengegebenheiten in den USA spürt man auch in Europa und ich würde einfach raten dass man die eigenen Schwächen bearbeitet die eigenen Stärken ausbaut in Europa oder ist Österreicher und dann gleichzeitig aber weiterhin ein Draht zu den USA aufrecht erhalten.
00:32:10: In den USA existieren gerade dramatische Dinge, die Innovationen wie KI-Entwicklungen unter anderem die Forschung und das kann man in Europa jetzt nur mitmachen wenn man mit dabei ist und wenn man damit machen möchte.
00:32:21: Und damit sind wir auch schon beim Thema Wirtschaft bei dem Thema Industriepolitik.
00:32:26: Das große Thema für Europa ist da natürlich auch oder sind da die Zölle?
00:32:32: Trump hat versprochen, dass die Zölle das auch mit den zäulen Jobs zurück nach Amerika gebracht werden.
00:32:38: Dass damit die Industrie gestärkt wird?
00:32:41: Was ist denn bisher tatsächlich davon zu sehen?
00:32:45: Gute Frage!
00:32:45: Also zum einen würde ich sagen, dass hier der Europäer ja auch nicht ganz scheinheilig sind.
00:32:49: Ich habe gestern meinen ehemaligen Kollegen hier auf dem Hals in der Südde jetzt ein Ministerinnen.
00:32:54: Französischen Regierung ist im Senat beobachtet, wie er von einem CO-Zweigrenz Ausgleichsmechanismus gesprochen hat oder dass man multinationale Konzerne amerikanische Gelder abnehmen sollte um das Budget der EU zu stopfen.
00:33:06: Also Europa hat auch da und dort geheimische Landwirtschaft betrachtet mit Protektionismus gearbeitet.
00:33:13: Donald Trump hat dies nun auch, ich glaube Globalisierung generell geht jetzt etwas zurück.
00:33:19: ob es Zuhause Arbeitsplätze geschafft hat unter anderem Das ist für mich schwer zu bewerten, aber dass es den Konsumenten etwas gekostet hat durchaus.
00:33:29: Die Preise sind natürlich mit Zölle etwas gestiegen.
00:33:33: Interessanterweise glaube ich ist jetzt wirklich der gesamte Fokus auf KI und die Investitionen, die zurzeit getätigt werden in Rechenzentren, im KI-Infrastruktur, die machen so, wie sie in dem Jahr twenty-fünf bis dreiundreißig Prozent des Bruderlandproduktes wachstumm aus.
00:33:51: Es wird mehr zur Zeit in KI investiert, wie in den Eisenbahnausbau des neunzehn Jahrhunderts oder wie im Ausbau des Autobahnnetzes in den neunzentfünfziger Jahren.
00:34:01: Da wird enorm viel investiert in der Hoffnung und das ist irgendwie auch eine Wette.
00:34:07: Das ist eine Art Produktivität.
00:34:08: Der Ehrung es uns erlaubt diesen massiven Schuldenberg von vierzig Billionen Dollar irgendwie zu überwältigen dass wir uns da irgendwie heraus wachsen.
00:34:17: ob diese Wette ausgeht weiß ich nicht aber die Amerikaner stecken wirklich ganz weit drin in dieser AI-Geschichte und in dieser Technologie.
00:34:25: Und da hoffen sich sehr vieles davon!
00:34:27: Wie sieht es denn jetzt aus für europäische Unternehmen?
00:34:31: Können Sie die USA noch als verlässlichen Wirtschaftsstandort sehen, als verletzlichen Wirtschaftspartner?
00:34:37: Der Konsum in Amerika ist so gigantisch der Konsumentenmarkt dass man Diesen Binnenmarkt wirklich nicht ignorieren kann.
00:34:45: Die großen, multinationale Konzerne mit denen ich im Gespräch bin von Europa haben jetzt auf die Zölle reagiert indem sie in den USA investieren, indem sie vor Ort ausbauen.
00:34:55: das erleichtert dann etwas um die Kosten die mit Zöllen verbunden sind.
00:35:01: Ich würde mir wünschen dass man nach den Turberry abkommen das Fundalign mit Trump in Schottland abgeschlossen hat, jetzt eine bestimmte Verlässlichkeit haben was den Austausch von Gütern angeht.
00:35:12: Wo ich sorge trage ist das in der Implementierung von anderen Bereichen des Handels wo es nicht nur um Güter geht sondern Digital Trades zum Beispiel wo beides sich gegenseitig versprochen haben dass sie positiv und konstruktiv arbeiten werden dass es hierzu unterschieden kommen wird die letztendlich dann die gesamten handelsdematik dann wieder in einen bilateralen Kampf verwandelt.
00:35:40: Denn was bedeutet konstruktiv arbeiten im Bereich digitaler Handel?
00:35:45: Das ist glaube ich zur Interpretation oft und lohnt, das könnte in den kommenden Monaten problematisch sein.
00:35:52: aber zurzeit haben wir ein Abkommen der Güterhandel wird umgesetzt nach den existierten Raten und da gibt es halt die Frage von Digital Trade Farmer unter anderem wo noch die Verhandlungen laufen.
00:36:04: Was könnte es denn bedeuten?
00:36:07: Dass Donald Trump dann verehrt reagiert, wenn er der Meinung ist dass die Europäer hin nicht konstruktiv verhandeln und dann die schon beiseite gelegten Zöllfragen wieder öffnet und wieder neu in die Diskussion bringt.
00:36:25: das ist glaube ich eine Möglichkeit Und gerade deswegen glaube ich ist es wichtig dass beide Seiten sich Bewegung zeigen und konstruktiv verhandeln.
00:36:34: Ich habe am Anfang gesagt, ich möchte am Schluss noch einmal auf die Wahlen und auf die Innenpolitik zurückkommen.
00:36:40: Und ich möchte schon ein bisschen weiter vorausschauen in Richtung nächsten Präsidentenwahlen.
00:36:45: Donald Trump hat zwar mal in den Raum gestellt und ich glaube es war nicht wirklich ernst zu nehmen dass er nochmal antreten möchte.
00:36:53: twenty-eightundzwanzig hat auch Kappel verschickt mit Trump twenty-twenty eight verschickt oder an europäische Verbündete ausgeteilt was kommt?
00:37:03: nach Donald Trump.
00:37:05: Ja, also das war auf Englisch sagt mein Triggeringalibs als wenn man sagen die Leute aufbringt weil man solche Kommentare von sich gibt aber wir wissen es natürlich nicht.
00:37:17: also zwei Jahre in der Politik ist ja ist ja eine Ewigkeit.
00:37:22: Wer sitzt nächstes Jahr um diese Zeit im Elysee-Palast, das kann ich jetzt auch nicht voraussagen aber ich bin mir ziemlich sicher dass der Vizepräsident JD Vance wahrscheinlich die republikanische Nominierung für sich entscheiden wird können... Also
00:37:34: definitiv Vance und nicht Marco Rubio?
00:37:37: Ich denke schaut zurzeit so aus und einen am direten Vizepräsident zu bekämpfen ist nicht einfach.
00:37:42: Ich kann mich erinnern, im Jahr zweitausend gab es noch einen Senator aus New York namens Bill Bradley der wirklich ein sehr guter Politiker war und er konnte Al Gore, der vielleicht weniger talentiert war auch nichts stürzen.
00:37:54: Al Gore war der Vizipräsiden von Bill Gründen, Al Gore hat dann gegen George W. Bush in der Hauptwahl verloren.
00:37:59: also ich gehe davon aus wenn JD Williams kandidiert, der wird kandidieren, vielleicht einen oder anderen Hausborderer hat aber letztendlich als republikanischer Kandidat ins Hauptrenner geht.
00:38:10: Und auf demokratischer Seite wird es ein Dutzend Kandidaten geben, Gouverneure, Senatoren alles sehen hier eine Chance das weiße Haus für sich zu entscheiden und dann wird es einen Ringen geben und wir werden sehen wer sich behaupten wird können und wer halt dann gewinnt.
00:38:26: wird die Partei anführen oder in eine bestimmte Richtung.
00:38:29: unter Verlierer wird dann eine Partei nicht mehr anführen.
00:38:33: das heißt es wird Grabenkämpfe geben so wie wir jetzt spüren wenn die Demokraten etwas ruderlos sind, bis ein neuer Politiker-Empor sticht und sich dann als neue Anführer der Partei.
00:38:45: Aber die Demokraten haben das in der Vergangenheit schon geschafft?
00:38:48: Sie haben es geschafft mit Obama den vorher nicht wirklich viele kannten und mit Bill Clinton, der aus Arkansas plötzlich da war gekommen ist und plötzlich da waren.
00:38:57: Also das kann auch wieder passieren!
00:38:58: Das ist immer so.
00:38:59: also das eine was wo ich mir ziemlich sicher bin und wo ich wirklich den Europäern raten würde nicht jetzt einfach die eine oder andere Partei klein zu reden.
00:39:08: Die Demokraten sind am Boden, die kommen wieder.
00:39:10: Die Republikaner werden zukünftig irgendwann an meinem Boden sein aber die kommen auch wieder.
00:39:15: Es kann mich gut darinnen in ein Gespräch nach der Zweitausendundvier-Wahl mit einer Freundin für mir Die demokratische Parteianhängerin, die war sowas und deprimiert.
00:39:23: In den Erdrutsch-Sieg der Demokraten in der Zwischenwahl und in den Arten von Barack Obama gewonnen haben beide Häuser des Kongresses und das Weiße Haus kontrolliert bis zur Zwischenwahnsinn.
00:39:34: Und dann kann man die Republikaner wieder.
00:39:36: Also es ist ein Auf und Ab!
00:39:38: Wobei man das sagen muss, dass er schon auch irgendwie eine bestimmte Unzufriedenheit ausspricht.
00:39:42: Die Amerikaner jetzt immer nach der Suche sind etwas anders.
00:39:47: Die Republikaner in den Zwischenwahl einen großen Sieg gewonnen haben.
00:39:52: Aber das war nach Jahrzehnten eine demokratische Parteiherschaft im Unterhaus und seit der Zweitausend- und Sechstwischenwahlen gab es ein Hin und Her, wo mehrfach die Parteien, die Mehrheiten gewechselt haben.
00:40:06: Und ich glaube das entspricht auch im gesamten Westen ob es Europa oder USA ist eine bestimmte Unzufriedenheit der Bevölkerung.
00:40:13: Letzte Frage was ist von einem möglichen Präsidenten JD Vance zu erwarten?
00:40:19: Eine Weiterführung des jetzigen Kurses oder wird er einen eigenen Kurs fahren?
00:40:26: Jeder Präsident definiert sich selbst.
00:40:29: Er ist natürlich durch Donald Trump groß geworden, kann man sagen.
00:40:32: Man kannte ihn schon zuvor, aber er wurde erst im Jahr zwanzig-zweiundzwanzig zum Senat gewählt also schon nachdem Donald Trump abgetreten ist und der hat sich damals als absoluter Treuer gefolgt und Anhänger von Donald Trump in Position gebracht in Ohio.
00:40:48: Ja ich würde mir erwarten dass er vielleicht mehr ideologisch gefestigt ist wie Donald Trump einen anderen Stil hat, also er ist einfach ganz anders.
00:41:01: Vielleicht hat Donald Trump etwas mehr Charme aber Jenny Vance ist etwas intellektueller kann man vielleicht sagen.
00:41:08: die sind persönlich unterschiedlich und die Weltlage wird sich auch verändern wie sie sich immer verändert und es könnte sein dass wir in einem großen Krieg verwickelt sind mit China über Taiwan oder das Russland-Nato-Gebiet überfällt.
00:41:22: und wie sich die Lage entwickelt, wird sich auch dann die Präsidentschaft der diversen Präsidenten halt dann auch definieren.
00:41:30: Vielen Dank Peterow für dieses differenzierte und doch andere Bild als das Amerika-Bild dass wir in den europäischen Mainstream Medien haben und lesen und hören und sehen.
00:41:43: Vielen dank!
00:41:44: Und ich danke Ihnen liebes Publikum fürs dabei sein.
00:41:48: Wie ist denn Ihre Meinung zu den Auswirkungen der Mithirms auf die USA und auf die Welt, schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.
00:41:55: Und falls Sie es noch nicht gemacht haben, abonnieren Sie gleich jetzt diesen Kanal bis zum nächsten Mal!
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