Mehr Waffen, mehr Krieg? Militärexperte Markus Reisner analysiert

Shownotes

2,5 Billionen Euro für Drohnen, Waffen & Co. – Militärexperte Markus Reisner erklärt in dieser LOOKAUT-Podcastfolge, warum Staaten auf der ganzen Welt derzeit massiv aufrüsten und wie die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten die Weltordnung sowie die globale Wirtschaft kräftig ins Wanken bringen.

Während der Ukraine-Krieg ins fünfte Jahr geht und der Konflikt rund um den Iran die Weltwirtschaft erschüttert, geraten Europa und seine Sicherheitsarchitektur zunehmend unter Druck. Drohnenangriffe, hybride Kriegsführung und die Straße von Hormus zeigen, wie verletzlich unsere globalisierte Welt geworden ist. Doch wie gefährlich ist die aktuelle Lage wirklich – und stehen wir erst am Anfang einer noch größeren Eskalation?

Im Gespräch mit Hannelore Veit analysiert Oberst Markus Reisner die aktuelle Sicherheitslage sowie ihre geopolitischen und wirtschaftlichen Folgen.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Aber wir sehen, dass der Krieg sich verändert hat und das ist leider die schlechte Lage.

00:00:03: Jetzt kommt es nochmal dazu, dass quasi der Mensch wie alle eigentlich permanent auch beeinflussbar sind, weil wir alle unsere elektronische Fußfessel permanent mit haben – nämlich unser Handy!

00:00:12: Und das ist auf den Eindringpunkt für Bösehybrideattacken.

00:00:15: Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRE sagt, dass im vergangenen Jahr fast

00:00:22: drei

00:00:23: Billionen Dollar, das sind zwei Komma fünf Billionen Euro für Rüstung ausgegeben.

00:00:36: Die

00:00:56: Welt ist im Umbruch und wir spüren es alle.

00:00:59: Die geopolitischen Strukturen der Nacktrickszeit gibt es nicht mehr.

00:01:03: Wir haben ein neues Spiel der Kräfte, das ist ein wörtliches Zitat des profilierten Militär- und Sicherheitsexperten Markus Reisner aus unserem letzten Podcast im November.

00:01:14: zwanzig fünfundzwanzig.

00:01:15: die Welt hat sich seither wieder verändert.

00:01:18: Das Spiel der Kräfte ist noch einmal ein anderes geworden und ich freue mich dass oberst Markus Reißner heute wieder bei Lugat zu Gast ist.

00:01:26: herzlich willkommen!

00:01:27: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:01:28: Ich darf Sie kurz vorstellen, sie sind Offizier des Bundesheres im Dienstgrad Oberstsee.

00:01:34: Sie sind Militärexperte und Autor und seit erstem März zwanzig vierundzwanzig auch Leiter des Instituts für Officiersausbildung an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt.

00:01:45: Ja, das Thema letztes Mal war schon ganz Groß-Ukraine.

00:01:49: Die Ukraine ist immer noch Thema jetzt rund um den neunten Mai der Tag an dem Russland, den Siege von Nazi Deutschland feiert gibt es Waffenruhe Erklärungen von beiden Seiten.

00:02:02: Aber im Prinzip sind wir jetzt im fünften Kriegsjahr und sehr viel verändert hat sich nicht.

00:02:07: Ich erinnere mich an ein Zitat aus unserem letzten Podcast, Sie haben damals gesagt so weitermachen wie bisher ist höchst unmoralisch und eigentlich machen wir es so weiter?

00:02:17: Ja, ordne mir das vielleicht ganz kurz ein!

00:02:19: Es gibt ja diesen berühmten Film aus dem ersten Weltkrieg oder in Erinnerung an den ersten Welt-Krieg im Westen nichts Neues und man könnte dann Eindruck haben dass er umgelegt auf die Ukraine Im Prinzip heißen müsste im Osten nichts Neues.

00:02:29: Das ist aber nicht der Fall, es hat sich natürlich auch in der Ukraine sehr viel getan.

00:02:33: Die Ukraine hat einen sehr schweren Winter hinter sich gebracht und eigentlich unglaubliches geleistet.

00:02:37: Ist jetzt wieder aufgestanden, hat das Schild in die Hand genommen unter Schwert dann hat sich den Russen wieder entgegengestellt.

00:02:42: Wir sehen sogar interessanterweise im fünften Kriegsjahr dass es auf einigen Ebenen für die Ukraine momentan besser läuft als letztes Jahr.

00:02:50: Das hat unterschiedliche Gründe, auf die können wir noch ganz kurz eingehen, aber man sieht das auf der taktischen Ebene.

00:02:56: Die Ukraine ist geschafft hat, eine Lösung für die Angriff der Russen zu finden.

00:02:59: Nämlich der Einsatz in vielen, vielen Tausend Dronen auf der operativen Ebene.

00:03:02: Die Russen noch immer keine Idee haben, wie sie die Ukraine tatsächlich angreifen können um Geländeabschnitte im Besitz zu nehmen.

00:03:09: und auf der strategischen Ebene sehen wir sogar eine gewisse Parität denn die Ukraine hat es geschafft mit Unterstützung Europas interessanterweise auch vor allem eine strategische Luftkriegsführung gegen Russern zu eröffnen.

00:03:18: und das ist ja auch das Thema dass jetzt gerade heißt diskutiert unter neunten Mai nämlich die Frage ob die Ukraine möglicherweise diese Feierlichkeiten noch einander bringt.

00:03:26: Und damit das Narrativ der Russen, dass der Krieg hier aber an der Stadt sind oder wenn nicht in Russland war so natürlich nicht stimmt.

00:03:32: Sie haben es gerade angesprochen.

00:03:33: Warum läuft es besser für die Ukrainer im Moment?

00:03:36: Interessanter ist es so, dass jetzt nicht die europäischen Staaten jetzt quasi die Hauptlieferanten von Waffen aus Österreich und Gerät sind sondern vom Europäische Rüstungsunternehmen, die eine Schausauer erkannt haben Rüstungsküte in die Ukraine zu liefern die für die Ukraine hohe Bedeutung haben.

00:03:50: Es sind jetzt also verschiedene Bauteile, Baugruppen, Motoren, die die Ukraine verwendet um weiterhin die Drohne zu bauen und diese weiteren Drohnen zerstören wiederum kritische Infrastruktur in Russland vor allem der kritischen Infrastruktur der Erdölindustrie denn das spült ja quasi das Geld in den Kassen.

00:04:05: was leider diesen Effekt etwas abschwächt ist der Umstand des Iran-Konflikts denn das Peril kostet jetzt einfach mehr Geld auf dem Weltmarkt und damit spielt weniger Ölproduktion trotzdem immer noch viel Geld in die russischen Kassen

00:04:17: Bevor wir zum Iran kommen, vielleicht noch einmal die Waffenruheerklärungen, die es von beiden Seiten gegeben hat.

00:04:23: Erklärungen?

00:04:24: Ja was ist denn davon zu halten?

00:04:25: Also auf der einen Seite sieht man dass Russland sehr wohl Unterdruck kommt.

00:04:28: Denn wie kann es sonst sein das Russland seine wichtige Militärparade ist gefährdet betrachtet durch ukrainische Dronenangriffe als dass man aller kennen muss, dass die Ukraine quasi ihren Vorteil tatsächlich auch erreicht hat.

00:04:39: Gehen wir das noch mal ganz kurz durch.

00:04:41: Desanderweise haben die Russen versucht, es aus ihrer Sicht Schlau vorzutragen.

00:04:45: Das heißt sie haben zuerst diesen Waffenstillstand in einem Telefonat zwischen Putin und Trump versucht zu manifestieren nach dem Motto also wenn jetzt quasi Trump den Vorschlag hinzustimmt dann können nun mit der Ukraine die Bösen sein wenn sich quasi dem nicht zustimmen.

00:04:58: Und mit diesem Rückenwind hat's dann Russland noch eine Drohung nachgesetzt.

00:05:02: Es wird oft übersehen dass wenn es zur Angriff käme der Ukrainer am Rande der Parade Dass sie quasi Kiewin-Schutt und Asche legen würden.

00:05:09: Die Ukraine hat aus meiner Sicht noch schlauer reagiert, denn sie hat gesagt, wenn ihr das wirklich ernst meint mit dem Waffelstilstand dann können wir diesen ja sofort machen im Wesentlichen und hat also gesagt ab sechsten Mai Null Uhr wäre die Möglichkeit da.

00:05:20: Die Russen sind darauf nicht eingegangen und es hat weiter Angriffe gegeben.

00:05:23: Daraufhin hat die Ukraine natürlich gesagt okay man sieht dass die Russes nicht wirklich ernst meine können.

00:05:27: und dass ist die Situation die wir jetzt gerade haben.

00:05:30: Jetzt gibt es Spekulation in den Medien und ich zitiere jetzt die Zeitschrift The Economist Putin selbst an Macht und Einfluss in Europa verliert.

00:05:39: Wie sehen Sie das?

00:05:40: Ich sehe es natürlich mit der Vorsicht des Militärs, denn ich muss natürlich auch erst jetzt das Militäreo, aber auch die Historiker darauf hinweisen, dass ... Schluss immer abgerechnet wird.

00:05:48: Das heißt, wir können jetzt noch sehr schwere Prognose treffen.

00:05:51: und denken Sie daran in der letzten Jahren des Krieges war es auch immer wieder ein fege Feuer.

00:05:55: Wir haben gehört dass die Russen kurz im Zusammenbrechen stand dann also doch wieder einiges geleistet haben was uns überrascht hat.

00:06:00: ich habe das auch immer Schrödinger aus Russland bezeichnet in Erinnerung an Erwin Schröningern mit der Katze die von verschiedenen Richtungen bedachtet werden muss um ihren Zustand festzustellen.

00:06:08: Also Ich wäre sehr, sehr vorsichtig die Russen was sie hier so in dieser Form anzuzählen vor allem.

00:06:13: Deswegen weil man ja nicht vergessen darf dass es kein Konflikt ist der zwischen nur zwei konflikparteien ausgetragen wird sondern das ist ganz entscheidend beide konfliktpartei haben unterstütze im Hintergrund das heißt China hat zum Beispiel Handfestinteressen sagt es auch ganz offen dass Russland eben nicht quasi scheitern darf weil dann würde sich ja die USA China zuwenden und das möchte man nicht.

00:06:33: Indien hat Handfestinteressen, Rohstoffe billig zu kaufen.

00:06:36: Gerade auch von Russland um sie uns dann weiter zu verkaufen.

00:06:39: Das darf man nicht vergessen.

00:06:41: und so ist es natürlich so dass wir jetzt gerade wieder eine Art Partsituation erleben die auch im Verlauf des Krieges immer wieder entstanden ist aber wir noch keine Aussage abschließend treffen können wie sich der Komplikt wirklich weit entwickeln wird.

00:06:51: Im Moment sieht das so aus dass die Ukraine wieder kurz überwohnt gewonnen hat Aber das bedeutet eigentlich nicht dass der Krieg bereits gewonnen ist.

00:06:58: Sind wir eine Lösung?

00:07:00: einen Schritt nähergekommen oder sind wir genau da, wo wir eigentlich die letzten Jahre immer schon waren?

00:07:04: Und meine Hoffnung war wenn ich das so sagen darf dass natürlich der Druck von des amerikanischen Präsidenten nach der inauguration dazu führt als Königsmacher, dass es tatsächlich zufriedensverhandlungen kann.

00:07:14: Da hat sie auch nicht so schlecht ausgesehen bis dann eben auch der Iran kriegt, das im Prinzip vom Tisch gewischt hat.

00:07:19: und wir haben jetzt noch diese Situation, dass die Amerikaner offensichtlich auch ihr Interesse an die Ukraine verloren haben, was natürlich die Situation für die Russen wieder verbessert hat.

00:07:28: Und das ist ja auch der Grund warum die Russinnen offensichtlich davon überzeugt sind.

00:07:32: Das sie nur noch ein bisschen zuwarten müssen, denn die Europäer sind sich uneinz, die Amerikaner sind wankelmütiger als die Unterstützung betrifft.

00:07:38: also wird der Sieg schon in den Shows fallen und die Verluste müssen sie einfach noch ertragen, die dazu notwendig sind.

00:07:43: Sie haben jetzt schon das Stichwort Iran geliefert, ein Konflikt der in den letzten Monaten dazugekommen ist und der andauert.

00:07:50: Und ich zitiere jetzt Ihnen aus der Expertin Gutten-Harrad die vor einigen Wochen hier zu Gast, was sie gesagt hat Trump hat sich da verkalkuliert und hat gedacht Iran ist ein Problem dass sehr schnell vom Tisch sein wird.

00:08:03: Hat sie recht?

00:08:04: Ja auch hier ist es ja so, dass kaum etwas geheim bleibt und die Dinge denen dann quasi hinter vorgehaltener Hand erzählt werden, wenn man dann zwei drei Wochen später in den renommierten Zeitungen nachlesen kann ob das im amerikanischen oder auch europäischen ist.

00:08:15: Und in diesem konkreten Fall gibt's einen sehr guten Bericht der Washington Post, die schreibt, dass der amerikanische Präsident eingeladen hat dem israelischen Premierminister Und den israelischen Generalstabchefs, die beide gekommen sind mit einer PowerPoint-Präsentation im Gebeck, die dann gehalten worden ist vor dem Engenkreis der US-Administration.

00:08:32: Also da war der Präsident dabei, Vizepräsident, der Generalstabschef, das CRE-Chef und eine Stunde lang hat er sich nicht dann erklärt warum es eigentlich nur mehr eine Frage von wenigen Stunden sein kann dass der Iran von dem Zusammenbuch ist.

00:08:45: Das braucht also nur diesen kleinen Kick um das quasi auszulösen.

00:08:49: Interessanterweise, so schreibt auch die Washington Post, hat man eigentlich sehr zurückhaltend reagiert.

00:08:53: Der Vizepräsident hat darauf hingewiesen, dass er das nicht glaubt und dieses Risiko einfach nochmal in den Raum stehen möchte, das dieser Krieg bedeuten kann.

00:09:01: Der Generalstrafchef hat es verstärkt und hat darauf hingewiesen, der Rahnen ein riesiges Land ist und dass es ein sehr hohes Risiko- und Wagnisistin anzugreifen.

00:09:09: Das CIA-Chef hat also offensichtlich gesagt, was hier vorgetragen worden ist, so nicht stimmt.

00:09:14: Und trotzdem ist der amerikanische Präsident aufgestanden und hat gesagt, ich habe ein gutes Gefühl im Bauch, wir machen das jetzt.

00:09:18: Und der Rest ist bereits Geschichte.

00:09:20: Denn was sehen wir?

00:09:22: Die amerikanischen Streitkräfte gewinnen zwar eine Schlacht nach der anderen – die Iraner haben also keine funktionierten Streitkäfte mehr aufgrund der Bombard-Maus aber….

00:09:30: Das ist das Dilemma des strategischen Ends-Ziels, dass man sich eigentlich gesetzt hat, Regime Change, vor allem auch eine… Situation, die also nicht so aussieht wie diese.

00:09:38: Das hat man nicht erreicht und jetzt haben wir genau eine Situation, dass der Rahmen mit wenigen Mitteln aber weil er an der Straße von Ammus sitzt ist ja wichtig für die Weltwirtschaft eigentlich immer noch in der Lage ist das zu tun was sie tut nämlich hier disruptiven Ereignisse zu verstärken, das uns alle betrifft.

00:09:52: Haben die USA ein Ziel?

00:09:54: Ein klar erkennbares Ziel?

00:09:56: Nun Präsident Trump hat ja immer wieder uns erklärt, was das Ziel ist.

00:10:00: Hat sich dann aber wieder in den Tagen danach besonnen und es widersprochen wird zum Beispiel auch jetzt ablehnt zu sagen dass er quasi den Regimechanger herbeigesehend hätte oder gewünscht hätte sich.

00:10:10: Tatsächlich war es aber so, man muss das sagen.

00:10:12: Jetzt aus meiner Sicht ist das Ziel hier möglichst gesicht zwar in dieser Situation herauszukommen.

00:10:17: Sie haben auch schon gehört der Krieg ist eigentlich momentan offiziell zu Ende.

00:10:21: Es gibt nur diesen Waffen schlüscht und paradoxerweise beschießt man sich gerade aus allen Kanonen faktisch ob das jetzt amerikanische Zerstörer sind oder iranische Drohne mitten in der Straße von Hamuss.

00:10:30: Aber man möchte aus diesem Schlamassel herauskommen denn die dürfen nicht vergessen noch die Mit-Term stehen vor der Tür Und Brahm braucht also unbedingt einen Erfolg den er verkaufen kann.

00:10:39: Was Sie jetzt sagen, militärische Analysen zählen eigentlich nicht.

00:10:42: Es dreht sich alles um die Persönlichkeit Donald Trumps?

00:10:45: Das ist eigentlich alles ganz einfach.

00:10:46: Nun es zählt das Primat der Politik, dass es die Politik gibt den Richtungspunkt vor und das Militär hat dem zu folgen.

00:10:52: Und es ist so, dass in demokratischen Systemen auch immer wieder stand vorkommt, dass das Militären widerspricht, um das klar anzusprechen sowie das ja auch an diesem Beispiel genannt worden ist.

00:11:02: Trotz des Risikos, die Politik sich dann entscheidet, Dinge zu tun.

00:11:05: Aber sie haben natürlich völlig recht, als jemand wie ich der jeden Tag in der Früh aufsteht und dann mal schaut was hat amerikanische Präsidenten getwittert.

00:11:12: Ist das natürlich ein absolutes Fegefeuer was sich erleben?

00:11:14: Und es ist auch schwer einzuschätzen.

00:11:15: Ich meine da das jetzt ernst oder was hat das jetzt verfolgen?

00:11:18: nur eines ist klar alle Menschen dieser Welt die hier relevant sind schauen natürlich auf seine Tweets und versuchen zu interpretieren Was bedeutet das für die welt oder auch für uns oder ganz koget für mich?

00:11:28: Jetzt liegt im Moment auch in vierten Punkteplan der USA am Tisch.

00:11:33: Welche Erwartungen haben Sie an diesem Plan?

00:11:36: Ich finde, das Gute daran ist, dass man erkennen kann, dass er wohl durch Mittel der Diplomatie im Hintergrund versucht wird zu verhandeln und einen Kompromiss zu erziehen.

00:11:44: Beide Seiten haben natürlich ganz gering ... Klar, definierte Ziele.

00:11:49: Der Iran wird versuchen das Maximale für sich herauszuholen.

00:11:51: Der versucht gerade in seiner Beantwortung dieser Fragen es bis zur Unerträglichkeit zu stärkern mit den Forderungen die er auch stellt.

00:11:58: Die USA wird versuchen Gesicht zwar und dass diese Sache herauszukommen.

00:12:01: Das würde sie natürlich so nicht sagen und formulieren aber so kann man sich ja auch erkennen dass es im Prinzip in diese Richtung geht Und wir haben trotzdem versucht, so wenig wie möglich an Kompromissen tatsächlich zuzusagen.

00:12:11: Ja es wird aber sehr wohl auch Kompromisse geben müssen.

00:12:13: Wir hören Sie jetzt auch in den letzten Tagen immer wieder stichwort die Frage des iranischen Atomprogramms oder die Frage von der Lockerung von Sanktionen denn sie dürfen total nämlich vergessen.

00:12:22: das Regime kämpft natürlich um das Überleben.

00:12:24: Das macht es ja auch so gefährlich Während natürlich die USA wissen sie müssen also irgendein Ergebnis erzielen gleichzeitig aber auch bereit sind Kompromiss hinzunehmen diese natürlich nicht dass kompromisse verkaufen wird.

00:12:35: Glauben Sie, dass eine weitere Eskalation möglich ist oder sind beide Seiten eigentlich nicht wirklich interessiert das Ganze noch mehr eskalieren zu lassen?

00:12:43: Nun auch da lohnt sich ja der Blick in die Berichterstattung und wie wir wissen ist es so quasi gerade aus dem Inneren Zirkel der US-Administration immer wieder links nach außen geraten.

00:12:52: Und das Highlight, was wir hatten in den letzten Tagen war der Umstand, dass man eigentlich kurz davor bei einem weiteren Militärschlag durchzuführen aber dann plötzlich Saudi Arabien die Nutzungen Überflugsrechte und auch der Basen nicht erlaubt hat, was natürlich die Angriffsanstrengungen der Amerikaner massiv beeinträchtigt hätte.

00:13:08: Dann hat man versucht hektisch zu telefonieren konnte sich nicht einigen, hat das natürlich überspielt aber es war schon an der Öffentlichkeit.

00:13:13: Aber dieses Beispiel zeigt dass sehr wohl Trump nach dem Spruch Zuckerboot und Beidsche bereit ist zu handeln.

00:13:21: Der Fokus liegt jetzt auf der Straße von Hormuz oder vor allem für den Rest der Welt auf der Strasse von Hromus.

00:13:27: beide Seiten versuchen, das als Druckmittel zu benutzen.

00:13:32: Das ist ein ganz wichtiger Transportweg.

00:13:35: Sehr viel vom Öl dieser Erde fließt durch die Straße von Hermos oder wird transportiert durch die Strasse von Hormus.

00:13:42: Die Situation ändert sich auch täglich?

00:13:44: Wer hat denn da jetzt das sagen?

00:13:46: kann man das überhaupt feststellen?

00:13:48: Also um das nochmal zu unterstreichen warum die Straße von Homo so wichtig ist oder warum auch diese Chockpoints wie man sagt oder engstehen so wichtig sind.

00:13:55: wir dürfen nicht vergessen wir haben eine durch und durch globalisierte Welt wo viele Staaten kaum oder noch wenig in der Lage sind, auch ihren Eigenbedarf durch Eigenproduktion abzudecken.

00:14:04: Das heißt es geht vor allem um den weltweiten Handeln und die Straße von Ammus hat nicht eine hohe Bedeutung aufgrund des Öl- und Gasflusses – ca.

00:14:10: zwanzig Prozent des weltweiteren Ölhandels werden abgewickelt über die Straße Von Ammus und ca.

00:14:14: zwei Prozent des welteren Gashandels sondern das wird oft übersehen ein Drittel des weltweitem Düngers geht durch die Straße Von Ammus.

00:14:21: Das heisst wir sehen also sofort Es gibt hier eine Reihe von Sekundäreffekten, die quasi ja nicht vergessen werden dürfen Und darum ist auch dieses Freikämpfen dieser Straße von Ammus, wenn ich dieses Wort gebrauchen darf so wichtig.

00:14:33: Das geht ja jetzt im Kern, denn die Iraner sagen sie blockieren die Straße von Hamus und die Amerikaner sagen Sie blockieren der Blockade der Iraner der Strasse von Hamuss.

00:14:40: D.h.,

00:14:40: man muss sich da wirklich hinsetzen und sieht das ansehen damit man sich dann noch auskennt im Wesentlichen.

00:14:46: Im Moment ist es so dass nicht wenige Handelsschiffe oder Frachtschiffe gefangen sind in der Enge sondern die Amerikaner auch versuchen quasi eine Art Passage zu schaffen, um ihnen die Möglichkeit zu geben herauszufahren.

00:14:58: Das bedeutet aber in konkreten dass der Zustand wie vor dem Konflikt nicht verhanden ist.

00:15:03: das heißt wir haben ja bereits jetzt hier abgesetzte Liefermenge und das verzögert sich auch in der Wirkung in einer Art und Weise wie wir es gar nicht einmal da haben.

00:15:10: denn das was wir jetzt sehen sind die Auswirkungen des Kriegsbeginns.

00:15:13: d.h.

00:15:14: das was jetzt gerade passiert werden wir erst in zwei drei Monaten sehen.

00:15:16: drum ist es so wichtig dass es zur diese Einigung kommt Und wer hat jetzt die Überhand?

00:15:20: Das ist das Entscheidende.

00:15:21: Wir sehen also, dass die mächtigste Militär auch dieser Erde es nicht schafft im Moment diese Straße vor muss so zu befrieden, dass sich die Versicherungen der Räder sagen ja okay wir schicken unsere Dank und fragt er wieder durch.

00:15:33: Da gibt's übrigens ein Beispiel wo man erkennen kann in der Vergangenheit, dass das sonst schon schwierig war nämlich der Jemen Wo sicher die Hut ist, also verbündete eigentlich das Iran befinden.

00:15:42: Die jetzt damals schon geschaffen haben eine wichtige Enge nämlich den Papdellmandab zu sperren und es brauchte die mächtige Urstreit zu machen.

00:15:48: Und dann diese Situation etwas im Sinne der Europäerweite hat zwar in Betroffen quasi zu lösen.

00:15:54: Damals gab's ja diese Signal-Jets, die gelegt worden sind wo die Amerikaner sich sehr abfällig über die Europäe geäußert haben im Sinne von sie sind nicht in der Lage diesen wichtigen Job point selbst quasi frei zu kämpfen.

00:16:04: Aber beides zeigt, wie verletzlich einerseits wir sind aufgrund der Abhängigkeit der Exporte und Importe.

00:16:11: Und andererseits, wie schwierig es ist gegen jemanden Krieg zu führen, der mit einfachen Mitteln sehr effektiv arbeiten kann.

00:16:17: Denken Sie nur in Afghanistan – damit bin ich schon am Ende – zwanzig Jahre lang hat eine internationale Streitmacht über selber sieben Monate dort versucht, dort die Taliban zu besiegen.

00:16:26: Die Taliban hatten keine Luftstreitkräfte, keine Landstreitkäfte.

00:16:30: Sie hatten nur Kalashnikovs-und Sprengstoffe und nach zwanziger musste man abziehen.

00:16:34: Das Glück war, dass Afghanistan damals nicht an der Straße von Ammus lag wie Iran.

00:16:37: Aber Iran hat immer noch die bewaffnete Macht im Staat und ist in der Lage mit seinen Mitteln die Straße von Hamus so zu beeinträchtigen das die USA, obwohl sie das nicht wollen, mit ihnen verhandeln müssen um eine Lösung zu erziehen denn die ganze Weltwirtschaft leidet nicht darunter.

00:16:52: anderes als leidet auch die iranische Wirtschaft darunter.

00:16:55: jetzt gibt seine Studie Die Washington Post hat sich veröffentlicht oder ein Aussage des CIA der Iran eine Blockade drei bis vier Monate durchhalten könnte.

00:17:07: Genau, also es gibt hier einige Zahlen die relevant sind.

00:17:09: das eine ist dass man davon ausgeht dass signifikante Anteile des militärischen Potentials vor allem der Abstandswaffen des Iran noch vorhanden ist.

00:17:18: Das zweite ist, dass es eben diese drei bis vier Monate dauern würde.

00:17:21: Das dritte ist, das es sogar bis zu sechs Monate zusätzlich dauern wird um die ganzen Minen zur Räume, die quasi auch hier im Raum stehen, da sie verlegt worden sind.

00:17:28: also alles das begünstigt die Situation in keinem Fall.

00:17:31: und zum Iran sehr klar gesagt das Regime kämpft dort um das Überleben

00:17:35: d.h.,

00:17:36: es wird bis zum Ende diesem Weg gehen und wir versuchen was ich zu überleben.

00:17:40: im Wesentlichen und das bedeutet natürlich, dass die Druckmittel, die der Iran noch tatsächlich aufbauen kann, noch sehr hoch sind.

00:17:46: Das heißt, auf uns wird auch noch einiges zukommen in den nächsten Monaten.

00:17:49: Wenn ich Ihre Analyse... Das

00:17:51: hängt natürlich von verschiedensten Entscheidungen ab die auch in diesem konkreten Fall vom Personen getroffen werden.

00:17:58: diese emotional Handeln wie wir das schon festgestellt haben.

00:18:01: aber es ist so dass es einen namhaften Analysten darauf hinweisen dass wenn es zu keiner Einigung kommt die Folgen sehr gravierend sein können und das bereits jetzt aufgrund des Umstandes dass es noch immer zu einer Einigung kommen die verzögert eintreten folgend sehr gravieren sein werden Und wir sehen sie auch praktisch bereits.

00:18:17: Welche Rolle spielen denn die Golfstaaten?

00:18:19: Die Golfstaat spielt eine ganz wichtige Rolle, denn Sie sind ja jene Staaten, die also Öl-, Gas- und anderes produzieren und die natürlich auch eine große Herausforderung haben, denn Ihr Modell eigentlich der wirtschaftlichen Entwicklung des Tourismus ist gerade gefährdet und wir sehen das es auch hier zu durchaus interessant auseinandersetzungen kommt, denkst du zum Beispiel daran dass es einige Länder oder ein Land konkret quasi die OPEC vor kurzem verlassen hat um nicht an diese im Prinzip abgestimmten Fördermengen dranhängen zu müssen.

00:18:50: Wie trifft denn diese Situation die großen Ölkonzerne und Unternehmen in Europa spezifisch, zum Beispiel auch die UNV?

00:18:57: Es geht natürlich immer um eine Verknappung von notwendigen Ressourcen, die man braucht, um den wirtschaftlichen Motor in Gang zu halten.

00:19:03: Es ist immer noch so trotz des Erkennens des Klimawandels und der Maßnahme die man trifft das Ölgas Also diese traditionellen Rennstoffe, die wir auch in den letzten Jahrzehnten hat eine sehr große Rolle spielen.

00:19:14: Das ist immer noch das Öl, denn der Wirtschaftenmotor braucht und es ist natürlich so dass man grundsätzlich vorgesorgt hat also auch Österreich ganz konkret.

00:19:22: aber wenn diese Vorsorge dann verbraucht ist, also wenn die Reserven verbrauchten sind dann wird sie nicht interessant.

00:19:28: und da hat Europa ein großes Problem Im Gegensatz zu vielen anderen Teilen der Welt, denn wir haben nur begrenzte Rohstoffe verfügbar.

00:19:34: Norwegen zum Beispiel ist ein Land, das sie immer wieder genannt wird auf grundertortigen Öl- und Gasverkommen aber auch Nordwegen ist noch in der Lage begrenzt dass zu liefern was gebraucht wird.

00:19:42: Amerika wird genannt also Flüssigas aus den USA das im großen Stil zum Beispiel nach Europa kommt.

00:19:47: Aber hier hat die USA gewisse Grenzen Die diesen Hunger den die Europäer haben nicht stehen können.

00:19:52: und damit sind wir natürlich beim Kernproblem.

00:19:54: Das bedeutet dann konkret, dass wir davon abhängig sind uns neue Partner zu suchen was ihr gerade auch versucht hat das man quasi über neu innovative Routenführungen an Land zum Beispiel aus dem Fernen Osten zum Beispiel Öl heranzuholen oder Gas.

00:20:08: Was wäre denn für Sie ein Best Case Szenario und was ein Worst Case Scenario wenn sie zusammenfassen?

00:20:16: Das Beste-Keszenario wäre gewesen, wenn man sich bereits letzte Woche geeinigt hätte.

00:20:20: Damit sind die Folgen, die uns möglicherweise drohen nicht so schlimm wie sie bereits jetzt sich dastehen können.

00:20:25: Das Wörst-Kestzenario ist zu einer weiteren Generation auseinandersetzung kommt – zu keiner Einigung, dass die Straße von um uns weiter gesperrt bleibt und das wir schlussendlich auf eine disruptive Entwicklung hin... uns entwickeln, die so unvergleichbar ist im Vergleich zu den Dingen, die wir in der letzten Jahrzehnte gesehen haben.

00:20:42: Also schlimmer als die Corona-Krise, schlimmer also andere Krisen wie in der Vergangenheit hatten, sondern wir bestreiten also absolutes Neuland.

00:20:50: Mit Auswirkungen für jeden Einzelnen von uns?

00:20:52: Mit Auswirken für jeden einzelne von uns.

00:20:53: denn es muss uns klar sein solange jetzt nicht plötzlich wieder in Österreich eben wobei es ist das darf neue Ölgüllen entdeckt werden, vor denen man nichts weiß oder unter den alten seltenen Erden entdeckt werden, dann wird das ein bisschen schwierig sein.

00:21:04: Weil Österreich ist ein Land, das vor allem auch hier auf dem Import angewiesen ist und an dieser Stelle sehr noch erwähnt.

00:21:10: dazu kommt dass ja auch Energie mittlerweile auch in ganz gezieltes Angriffsziel im hybriden Krieg ist denn sie werden sich vielleicht erinnern können da eine Anschlagversuch auf diese wichtige Beipeläne aus Dresd Richtung Süddeutschland wo man versucht haben, die Stromzuleitung zu einer Pumpstation, die das Öl über der Alpen transportiert, zu sabotieren.

00:21:28: In dem man mit Schneidbrennen einen Masten versucht hat umzuschneiden.

00:21:30: und wenn das passiert dann hat es natürlich massive Auswirkungen für Österreich denn diese Pipeline ein Ableger davon bringt fünfundantie Prozent des Öls nach Schwächert und dann sind wir mittendrin statt noch dabei.

00:21:41: Und erneuerbarer Energie kann das nicht ersetzen

00:21:43: Kann das im Moment noch nicht ersetzen?

00:21:45: Hier gibt es ja sehr innovative Ideen und es beschleunigt.

00:21:47: Das ist auch eine gute Nachricht, diese Entwicklungen.

00:21:50: aber es kann noch nicht eins zu eins ersetzt werden weil natürlich zum Beispiel neuere Energie trotz dem auch in einem gewissen Masse Wetter abhängig ist und natürlich dass es auch Unregelmäßigkeiten gibt die gute Nachrichten für Österreich ist wir haben also unsere Speicher- und Flusskraftwerke damit haben wir auch eine sehr wichtige Rolle.

00:22:05: also es gibt durchaus positive Nachrichten sollten natürlich alle funktionieren das muss dazu gesagt werden.

00:22:10: Ich möchte noch zu einem weiteren Thema kommen zur weltweiten Aufrüstung.

00:22:13: Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRE sagt, dass im vergangenen Jahr fast drei Billionen Dollar, das sind zwei Komma fünf Billionen Euro für Rüstung ausgegeben wurden.

00:22:27: Die USA liegen noch immer vorne, aber die Summe ist gigantisch?

00:22:31: Ja, die Summa ist gigantesch und sie ist angestiegen jetzt mittlerweile zum elften Wahl in den letzten Jahren und wir sehen also auch das es hier sich enorm etwas getan hat als natürlich Ergebnis dieser sicherheitspolitischen relevanten Konflikte, die dann natürlich viele dazu bringt nach weiter aufzurüsten.

00:22:45: Interessanterweise ist auch so dass fünfzig Prozent dieser unglaublichen Summe sich vor allem drei Länder teilen nämlich Russland China und die USA wobei die USA sogar etwas zurückgegangen sind.

00:22:54: Warum?

00:22:54: Weil die Hilfslieferungen für die Ukraine nachgelassen haben.

00:22:57: Andererseits sehen wir aber auch in Europa einen massiven Anstieg allein in Deutschland, fast vierundzwanzig Prozent Zuwachs wo man erkennen kann dass natürlich auch hier sich die Frage stellt wenn die USA sich immer mehr aus Europa zurückziehen müssen wir wohl unsere Verteidigungsfähigkeit selbst herstellen.

00:23:10: und damit haben wir genau diese unglaublichen Zahlen.

00:23:12: Und es gibt da eine Studie von deutschen Experten, die sagt dass Europa seine militärische Abhängigkeit von den USA innerhalb weniger Jahre Abschätzung könnte.

00:23:21: Stimmen Sie zu?

00:23:22: Nun technologisch werden wir dazu absolut in der Lage immer noch.

00:23:25: das muss man also ganz klar ansprechen.

00:23:27: Das Problem ist nur, das fehlt die Betroffenheit und die Ernsthaftigkeit das tatsächlich umzusetzen.

00:23:31: Ich gebe Ihnen ein Beispiel, das war so ein sehr bekanntes Projekt, das immer wieder berichtet worden ist Der Versuch eines gemeinsamen entwickelten Kampfflugzeuges zwischen Deutschland und Frankreich Future Combat Air System, also der Begriff F-Cass.

00:23:44: Und man konnte sich nicht einmal einigen wer denn eigentlich den Vorsitz hat dieser Gruppe ob das jetzt eine Militär ist oder was ein Ökonom.

00:23:51: und es ist schlussendlich gescheitert.

00:23:52: und da sieht man dass trotz aller Liebenbekenntnis die Betroffenheit noch nicht so groß ist als dass man sich hinsetzen würde und sagt okay wir müssen jetzt etwas tun damit wir wieder absteckefähig werden und nicht möglicherweise spielbar von Mächten wie Russland die zwar in Lumpengehüllter herkommen mit einem schwarfen Schwert aber jemand gegenüber stehen im Amarnernzug aber nur mit einem Taschenmesser rein gesteckt.

00:24:10: Wir in Europa sind zufragmentiert, wir besinnen uns nicht auf ein gemeinsames Ganzes.

00:24:15: So ist es!

00:24:16: Es ist das Gefühl grundsätzlich so dass das was hier passiert immer noch an der Präferie basieren und uns nicht wirklich betrifft.

00:24:21: und das führt noch nicht dazu, dass die Ernsthaftigkeit fehlt.

00:24:23: Das ist auch das Interessante wenn man sich jetzt die Ukraine betrachtet in ihrer Folge.

00:24:27: Jetzt kommen die Lieferungen nicht von den Staaten sondern von den europäischen Rüstungsunternehmen, die jetzt quasi sich nach der Ukraine ausrichten und nach dem deutig verhandenen finanziellen Ressourcen, die wir da Ukraine gegeben haben.

00:24:36: noch dazu, das muss man klar sagen aber die Aufträge des Staates... Die sind ja immer noch sehr verhalten und sie müssen aber gegeben werden, weil die Unternehmen sagen aus reinen alturistischen Gründen geben wir keine Vorleistung sondern wir wollen konkrete Zusagen haben.

00:24:49: Dann bauen wir eine neue Halle und produzieren in dem Ausmaß wie es dann auch gewünscht ist.

00:24:52: Worauf sollte sich Europa den konzentrieren?

00:24:55: Also wenn man sich den Konfliktverlauf jetzt ansieht, dann sieht man das ist ein Abstand zwar auf eine sehr große Rolle spielen.

00:25:00: Das heißt wir sehen da Drohnen, Marschlochkörperraketen die quasi hier eingesetzt werden von den Streitparteien und der Konflikpartei um also Macht zu projizieren.

00:25:08: Das ist im Iran der Fall, es ist in Russland der Fall.

00:25:10: Das wird auch immer gedroht von zum Beispiel China usw.

00:25:13: Das heisst aus meiner Sicht müsste Europa vor allem versuchen hier sich so aufzustellen dass sie es in seinen Abwehrfähigkeiten Luftraum so gut dasteht, dass ein Gegner weiß, dass er eigentlich Europa nicht bedrohen kann.

00:25:25: Das sieht man ja auch immer wieder mit Russland wenn sie ihre Mittelstreckenraketen von Typo Reschnik einsetzen denn das ist ein klares Zeichen der Russen gegenüber Europa.

00:25:34: wir wissen, dass ihr euch hier nicht wehren könnt beziehungsweise von den Amerikanern abhängig seid und das sollte natürlich in einer gewissen Masse also eigentlich im umfänglichen Wasser von den Europäern zukünftig selbst geleistet werden.

00:25:44: Was ist denn da die Rolle Deutschlands?

00:25:46: Deutschland investierte gerade massiv in Rüstung.

00:25:49: Deutschland ist natürlich jenes Land, vor dem viele in Europa hoffen, dass es schlussendlich an der Zukunft praktisch auch den Donau angibt und was sich hier veranschreitet.

00:25:59: Nachdem es andere Länder offensichtlich einerseits nicht in der Europäischen Union sind – Großbritannien bzw.

00:26:03: auch nicht die Kraft aufbringen das selbstständig zu machen, wobei die Franzosen ja immer wieder versuchen darauf hinzuweisen.

00:26:09: Deutschland ist ein gutes Beispiel für die eben noch fehlenden Kapazitäten im Bereich der Fliegerabwehr oder auch der Abwehr von balistischen Raketen denn Deutschland ist zum Beispiel das erste Land jetzt Das ist ein sehr wichtiges System von Israel, kauft das System Aero.

00:26:22: Es ist ein System, das in Israel als Teil dieser Kombination von Iron Dome, David Sling und etwas eben Aero eingesetzt wird.

00:26:29: Und mit Aero ist man tatsächlich in der Lage des ersten Mal auch zu mittelschreckenden Raketen abzuwerden wie das eben der Fall ist von den von Russen eingesetzten orächtlich Systemen.

00:26:37: Das bedeutet dass Deutschland hier eine sehr wichtige Vorreiterrolle einnimmt.

00:26:41: Jetzt droht der amerikanische Präsident fünftausend Truppen aus Deutschland abzuziehen, nicht sofort.

00:26:46: Aber in den nächsten Monaten.

00:26:47: erstens wie ernst ist das zu nehmen?

00:26:49: und zweitens was würde das denn bedeuten für Deutschland?

00:26:51: Was man natürlich erkennen kann ist dass die USA eine neue Sicherheitsstrategie sich gegeben haben und das ist eigentlich der Ausgangspunkt für all die Maßnahmen wir sehen in dieser neuen Sicherheits-Strategie.

00:26:59: In der National Security Strategy steht es eindeutig drinnen, dass die US anerkennen, dass es auf der Welt mehrere Player gibt herausnehmen, sich um ihre Hemisphäre zu kümmern.

00:27:10: Das heißt Nordamerika, Mittelamerika und Südamerika.

00:27:12: Und sie geben ihren verbündeten Klagerrollen – die findet man dann auch in der nationalen Verteidigungsstrategie, die ja abgeleitet ist aus dieser nationalen Sicherheitsstrategien.

00:27:20: Denn da steht drinnen das Russland ein europäisches Problem ist und dass die Europäer gefordert sind, quasi Verantwortung zu übernehmen.

00:27:26: Das bedeutet, dass sich der USA, dass die EU aufrüsten müssen damit die USA ihre Kapazitäten umverteilen können.

00:27:31: Das aber nicht, dass diese USA jetzt abziehen werden als Europa Das ist schon eine deswegen nicht vorstellbar bei der Europäer, wenn das ja wichtige Absprungbasis sind für die Amerikaner.

00:27:41: Also wichtige Basen wie Rammstein sind also von hoher Bedeutung für die Drohnenkriegsführung zum Beispiel den amerikanischen Dronen-Belot sitzt in den USA.

00:27:49: Wenn der Entsteuersignal auslöst und seinen Joystick dann wird es übertragen über Glasfaserkabeln nach Ramstein und von dort an über eine Satellitenschüssel zur Drohne, die dann z.B.

00:27:56: über dem Iran fliegt.

00:27:57: Das heißt man wird das nicht hergeben.

00:27:59: aber für die USA bedeutet natürlich Druck auszuüben denn man möchte sich ja China zuwenden.

00:28:03: im Wesentlichen Und damit sind die Europäer gefordert, jetzt eigentlich diesen Ball aufzunehmen und sich auch eigene Beine zu stellen.

00:28:10: Immer noch im Rahmen der NATO – auch wenn sie quasi angezählt ist aber trotzdem in der NATO-weise wie die USA das wollen.

00:28:15: und die Frage ist Sind wir dazu bereit oder eben nicht?

00:28:18: Ist ein NATO ohne USA vorstellbar?

00:28:20: Nein, das sagt auch der NATO-Kinderreißer geht ja und auch der amerikanische Präsident.

00:28:25: Die NATO ist vor allem einmal die USA und dann kommt lange nichts.

00:28:28: Das mag uns jetzt nicht gefallen wir können doch darüber sein aber so ist es nun mal!

00:28:33: Die USA sind immer noch die mächtigste Stadt nach dieser Welt und wenn sich die USA von Europa abwenden sollten dann wären wir leichte Beute und da sollten wir natürlich vermeiden.

00:28:42: Trotzdem erkennt natürlich auch der Europäer, es muss was getan werden und versucht natürlich also hier sich autonom aufzustellen.

00:28:48: Aber da fehlen noch Jahre um das tatsächlich umzusetzen nicht weil man die Technologie nicht hätte, sondern einfach wenn man noch die Quantität in dieser kurzen Zeit und die Qualität nicht liefern kann.

00:28:57: Im Vergleich zu den großen Militärmächten wo stehen dann kleine Staaten wie Österreich oder die Schweiz?

00:29:02: Diese Staaten haben eine überschaubare Ambitionen.

00:29:05: Da geht's ja vor allem um die Verteidigung und dem Schutz der eigenen Bevölkerung während natürlich große Staaten oder auch größere Staaten in Europa, wie zum Beispiel Frankreich.

00:29:13: Auch eine Ambition haben, die sie durchaus global in der Lage sind zu produzieren.

00:29:18: Keine Staaten haben nicht große Herausforderungen und welche Sicherheitsarchitektur wählen Sie?

00:29:22: Also ist es

00:29:22: z.B.,

00:29:23: wie die Österreicher, die Neutralität wo wir sagen das ist also das Modell dass wir hier anwenden oder ist es quasi ein Modell wo man sich im Verbund oder in der Kooperation findet mit gegenseitigen Versprechungen.

00:29:34: Denken Sie zum Beispiel wenn das Balte kommt Baltischen Staaten werden nicht in der Lage, diese Rüstungsausgaben tatsächlich zu stemmen.

00:29:39: Die sind ja notwendig werden aber sie hoffen natürlich dass im Rahmen der NATO Sie die Zusicherung bekommen im Falle des Falles unterstützt zu werden was schlussendlich Erfolg haben wird.

00:29:48: das wird auch hier wieder der Historiker in der Nachschuhe erkennen können wenn er nämlich sieht ob das eine oder andere Modell funktioniert hat oder ob die Staaten bei sich auch tatsächlich gezwungen waren sich zu verändern in ihrer Art und Weise dass sich jetzt politische Beurteilung aufgrund des zunehmenden Drucks der ja nicht mehr übersehbar ist

00:30:04: Jetzt reden wir sehr viel.

00:30:06: mehr Aufrüstung bedeutet, dass auch mehr Bereitschaft für Kriege.

00:30:10: Und ich glaube man muss aufrüstungen immer aus einem Versuch sehen den Krieg trotz allem zu verhindern.

00:30:17: das ist man rüstet auf damit man eigentlich gar nicht kämpfen muss.

00:30:19: das ist entscheidend und ich glaube schon dass wir den Konsens auch in der Diskussion sofort haben wenn es um Aufrüsten geht in Europa das vor allen dem Zwecke der Abschreckung dient der Führung eines aggressiven Angriffskrieges, wie das Russland jetzt gemacht hat oder andere vielleicht auch tun.

00:30:35: Also

00:30:35: eigentlich die Förderung von Frieden?

00:30:36: Genau es geht also darum zu zeigen wir sind also nicht bereit als Wirtschaftsmacht oder als Macht quasi die wir auf der Welt darstellen zu akzeptieren dass sich der Gegner obwohl er eigentlich wirtschaftlich völlig unterlegen ist aber offensichtlich die besseren verbündeten hat und den Mut und die Bereitschaft oder die Skrupellosigkeit sich durch militärische Mittel in anderen Länder was sie einzuverleiben.

00:30:54: das wollen wir nicht.

00:30:55: Und darum geht es darum, was ich ganz klar auch so aufzurüsten und nachzurüßen.

00:30:58: Dass man erkennbar zeigt, dass man zum Beispiel in der Lage ist jede mögliche Anfliege in die Rakete, egal ob aus dem Erran oder so was noch nicht, um das China abwehren zu können.

00:31:07: Wenn wir von Rüstung, von Aufrüstung reden dann kommen wir auch unweigerlich zur überreden Kriegsführung, die eigentlich immer wichtiger wird.

00:31:16: sie nimmt zu wie und wo vor allem?

00:31:19: Ja wir haben das schon ein bisschen gestreift mit diesem Beispiel quasi des sabotagen Versuchs eine Hochspannungsleitung, die quasi wichtig war für das Betreiben dieser Pumpstationen.

00:31:28: Die das Öl quasi aus dem Süden, aus Italien Richtung Norddeutschland bringen.

00:31:32: aber wir sehen dass der Krieg sich verändert hat und es ist leider die schlechte Nachricht.

00:31:35: also wir haben jetzt den Kriegtenk natürlich immer diese klassischen Domäne sofort im Blick also die Landkriegsführung Luftkriegesführung Seekriegs-Führungen vielleicht denkt man noch ein bisschen an den Weltraum.

00:31:44: die wenigsten denken auch dann schon bereits in den Informationsrahmen an den Cyberrahmen oder es gibt sogar welche die sagen das Elektromagnetisch Spektrum Stichwort Drohnen und Drohnengontrolle hat eine große Wichtigkeit.

00:31:55: Und jetzt kommt es nochmal dazu, dass quasi der Mensch wie alle eigentlich permanent auch beeinflussbar sind weil wir alle unsere elektronische Fußfessel permanent mithaben nämlich unser Handy und unser Telefon das uns die Welt erklärt und uns verbindet mit jedem auf dieser Welt in kurzer Zeit.

00:32:10: und das bedeutet, dass wir natürlich hier angreifbar sind viel angreiferer als es früher der Fall war.

00:32:14: Und das ist auch auf der Eindringepunkt für hybride Attacken, die sich zum Beispiel in einer Art und Weise darstellen, dass man versucht bei Einflussung durchzuführen.

00:32:21: Also einen Keil in die Gesellschaft zu treiben oder ganz gezielt z.B.

00:32:25: Personen anzuwerben, die dann im Auftrag von Nachrichten- oder Geheimdiensten also staatlichen Akteuern Anschläge durchführen.

00:32:31: Da ist jetzt dieser Begriff, der immer wieder gebraucht wird, da Wegwerfer genden – ganz relevant!

00:32:35: Die quasi hier dann, obwohl sie es dann oft vielleicht gar nicht wissen, zu Akteuren werden von Angreifern,

00:32:43: Vielleicht noch einmal kurz zu einem Thema, das Sie angesprochen haben.

00:32:47: Drohnen und Ukraine – die Ukraine ist mittlerweile zum Exporteur von Dronen geworden – was erwartet sich die Ukraine davon?

00:32:55: Und umgekehrt, was erwartet sich der Rest der Welt davon?

00:32:59: Ja, nehmen wir das Beispiel des Jahr-an-Krieges da hätte man ja eigentlich erkennen können dass quasi aufgrund des Konflikts zwischen dem Ukraine verschiedene Fähigkeiten auszubauen sind.

00:33:11: Also wir haben ja gesehen in den letzten Jahren, dass die Russen eine strategische Luftkriegsführung in der Form angewandt haben das sie vor allem Drohnen, Marschlokörper und ballistische Raketen gegen die Ukraine eingesetzt haben.

00:33:20: Das braucht für alle dieser drei Fähigkeiten spezielle Abwehrsysteme.

00:33:24: also die Drohne hat ihre eigenen Abwehrmöglichkeiten sowie auch die Rakete oder Marschelokörper.

00:33:29: Und was man gesehen hat, zum Beispiel das Iran-Konflikt.

00:33:32: Dass es weder die USA noch die Goldstaaten wirklich darauf vorbereitet waren.

00:33:36: Denn man hatte eigentlich nur die Abwermitteln gegen die klassischen Angriffsvektoren also vor allem polistische Raketen und Marschmuckkörper aber nicht gegen Drohnen.

00:33:43: Das heißt, man hat dann plötzlich mit tollen Fliegerabwerkeraketen auf quasi billige Drohne geschossen, also mit Kanonen auf Spatzen.

00:33:50: Damit waren die Arsenal alle relativ rasch verbraucht.

00:33:52: Die Ukraine hat hier gelernt aus den letzten Jahren sich durch Blut erkauft ihrer Erfahrungen.

00:33:58: Man sieht natürlich hier ganz konkret auch eine Chance, den sie sagt zum Beispiel zu den Goldstaaten.

00:34:02: Ihr könnt unsere billigen Abfangdronen haben um die billigen Angriffstronen abzuschießen und wir hoffen dass quasi dann ihr uns dazu im Gegenzug eure teuren, was ihr Abfangraketen gibt von denen ihr auch genug haben werdet für die paar Raketen die noch einfliegen des Iran- oder Marschlukörpern und damit könnte man quasi eine sehr sinnvolle Zusammenarbeit ergründen.

00:34:22: Und die Ukraine ist auch ein Beispiele dafür und das sagt doch der ukrainische Präsident wie man in derartigen Zeiten des Krieges sehr wohl auch effizient oder auch effektiv arbeiten kann, um den Gegner nicht die Möglichkeit zu geben, für sie durch saturierende Angriffe also über Sättigung ein Ziel zu erreichen.

00:34:37: Das heißt was erwartet man sich eigentlich auf den ersten Blick?

00:34:40: dass die Erfahrungen der Ukraine tatsächlich auch in den Streitkräften der europäischen Länder umgesetzt werden?

00:34:46: Das passiert zum Teil – hier sieht man das die USA da betroffen ist und die USA haben z.B.

00:34:51: begonnen zum Teil kopiert haben von den Russen, aber auch von den Ukranien selbst billige Drohnen einzusetzen um genau die selben Ziele zu erreichen.

00:34:57: Die bis jetzt die Angeifer erreicht haben.

00:34:59: Welchen Einfluss hat denn das auf die Wirtschaft?

00:35:01: Auf die Rüstungsindustrie?

00:35:02: Eine große!

00:35:03: Ich habe das auch schon als Beispiel gebracht.

00:35:04: Das Interessante des Wiederholtenbundes der Ukraine aus meiner Sicht ist gar nicht so sehr die Lieferung der Staaten von Hardware sondern es ist eigentlich die europäische Rüstung Industrie, die da jetzt in eine Nische eindringt, die man ja vorher nicht zugetraut hat und dass es funktioniert.

00:35:18: Da sieht man am besten Beispiel daran wie die Russen reagieren.

00:35:21: Wenn Sie genau hingeschaut haben, dann haben Sie erkannt dass die Russen jetzt ganz konkret eine Liste von europäischen Unternehmen veröffentlicht haben.

00:35:27: Wo sie gesagt haben wir wissen das ihr quasi konkret den Ukranien beim Bau von Drohnen helft aufgrund des Umstandes diese Produkte die schon fertiggestellt worden sind in Europa liefert und damit seid ihr aus unserer Sicht legitime Angriffsziele und vor allem Ziele auch der übrigen Kriegsführung.

00:35:40: aber das bedeutet man sieht da sehr wohl was ich hier die Rüstungsindustrie bereits erkannt hat was zu tun ist.

00:35:46: Rüstung Aufrüstung kann damit auch zur Innovation führen.

00:35:49: So ist es leider, ich zitiere da Heraklit aus der Antike.

00:35:53: Der Krieg war immer auch der Verursacher nicht nur von Leid sondern auch der Vorursacher von Innovationen.

00:36:00: Es gibt ja genügend Beispiele und große Konflikte zeigen das dass also die Streitkräfte eher unvorbereitet in den Konflikt hineingegangen sind damit Waffensysteme konfrontiert worden sind mit denen sie nicht gerechnet haben und dann im Prinzip ein System entwickelt worden sind, das natürlich ein Technologietreiber war.

00:36:18: Das heißt man kann also durchaus sagen dass es den Menschen nur gelungen ist einen Fuß auf dem Mond zu setzen aufgrund der Raketenwirkung des Zweiten Weltkrieges die davor kümmerlich waren aber da natürlich sich verstärkt wiedergefunden hat.

00:36:33: Herzlichen Dank für die Zeit und Vertrauen.

00:36:34: Ich darf Sie, liebes Publikum an dieser Stelle noch einmal auf die bereits veröffentlichten Folgen mit Oberst Reisner vom vergangenen November und die Folge mit Gudrun Haare vom April dieses Jahres verweisen.

00:36:45: beide Folgen sind in den Show Notes verlinkt.

00:36:48: Vielen Dank dass Sie auch diesmal dabei waren.

00:36:50: bis zum nächsten Mal!

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